Rettungsübung in „brennender“ Volksbank
Bild: lütke Zutelgte
Mit der Drehleiter hat der Löschzug Ennigerloh bei einer Übung eine Frau aus dem dritten Stock der Volksbank „gerettet“.
Bild: lütke Zutelgte

Der Pressesprecher Udo Altenseuer erklärte weiter: „Die erste Person befindet sich am Fenster im dritten Stock, eine zweite Person wird im Keller des Gebäudes vermutet. Der Aufenthaltsort einer weiteren Person ist unbekannt.“ Diese Informationen erhielten die Einsatzleiter vor Ort. Mitarbeiter der Volksbank mimten die zu rettenden Opfer.

Der Löschzug rückte mit drei Löschfahrzeugen, der Drehleiter und einem Einsatzleitwagen aus. Insgesamt 30 Einsatzkräfte probten den Notfall unter realen Bedingungen. Auch der Leiter der Feuerwehr, Andreas Landwehr, machte sich ein Bild von der Lage. Im Inneren des Gebäudes kamen mehrere Einsatzkräfte unter Atemschutz zum Einsatz, von außen wurde die Drehleiter zur Rettung eingesetzt. 

Ein Vermisster wurde aus dem blockierten Fahrstuhl gerettet. „Die Feuerwehr Ennigerloh begleitet die vorbeugenden Schutzmaßnahmen der Volksbank. Die heutige Übung dient den Einsatzkräften dazu, das Gebäude der Volksbank besser kennenzulernen“, erklärte Udo Altenseuer. Anfahrtswege testen, einen Standort für die Drehleiter finden, die Rettung von Menschen unter Atemschutz und die Überprüfung der Wasserversorgung vor Ort waren entscheidende Simulationsgesichtspunkte. Darüber hinaus bot sich die Möglichkeit, potenzielle Gefahrenquellen im Innenbereich des Gebäudes auszumachen.

Vorbereitet worden war die Zugübung von Andreas Spohner, Hubert Dahlhoff und Christian Rampelmann in Absprache mit Matthias Knauff, Betriebssicherheitsleiter der Volksbank. Um den Übungseffekt zu erhöhen, war den Einsatzkräften das Objekt im Voraus unbekannt. „Die Übung ist positiv verlaufen, die gestellten Aufgaben wurden souverän abgearbeitet“, zog Altenseuer am Ende des einstündigen Einsatzes Bilanz. „Es war die zweite größere Übung in diesem Jahr.“

Der Löschzug Ennigerloh trifft sich unabhängig von den regelmäßigen Übungsabenden sechsmal im Jahr zu Übungen dieser Größenordnung.

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