Rosen und Stauden zieren Spielplatz
Bilder: Dresmann
Die Blätter müssen weg: David Böhnke (l.) und Stefan Dümann packen an, um den inklusiven Spiel- und Begegnungsraum am Schulweg in Ennigerloh vom Laub zu befreien. Bei der Aktion arbeiten Schüler der Gesamtschule und Mitarbeiter der Freckenhorster Werkstätten Hand in Hand.
Bilder: Dresmann

Marion Schmelter ist am Donnerstagmorgen ganz beseelt, als sie zwischen den arbeitenden Schülern und Mitarbeitern der Werkstätten steht. „Es sind tolle Begegnungen, die hier gerade stattfinden“, sagt die Integrationsbeauftragte.

Schüler sofort begeistert

Und genau dafür ist der integrative Spielplatz neben der ehemaligen Pestalozzi-Schule auch gedacht. Gemeinsam hat die Gruppe an diesem Morgen viel geschafft. „In der Hecke waren einige Löcher, die haben wir mit neuen Pflanzen aufgefüllt“, erklärt Wiebe Erdmanski-Sasse von der Ennigerloher Verwaltung, während sie neben einer kleinen Anhöhe steht, die es dort schon zu Schulhofzeiten gab.

Auf dem Hügel knien Gesamtschüler und Mitarbeiter der Freckenhorster Werkstätten nebeneinander auf dem Boden und pflanzen Staude für Staude und Rose für Rose in die Erde ein. Als finaler Arbeitsschritt kommt noch eine große Ladung Rindenmulch auf den Boden. „Ich musste nicht lange fragen, wer bei der Aktion mitmachen will“, sagt Gesamtschullehrerin Lisa Höltgen. Binnen weniger Minuten habe sie 14 Schüler für den besonderen Unterricht begeistert.

Solche Aktionen „gibt es viel zu selten“

Zusammen mit den sechs Mitarbeitern der Freckenhorster Werkstätten schaffen die Jugendlichen die gestellten Aufgaben problemlos. Und dabei können beiden Seiten noch etwas dazulernen.

Ab in die Erde mit den 250 Pflanzen heißt es für (v. l.) Carsten Damhuis, Frederik Pohlmann, Jan Horstmann, Johann Peters, Stephan Lieks und Robin Junker.

So erhalten die Schüler beispielsweise eine Einweisung in den Laubbläser. Denn Werkzeug und Pflanzen hat die Freckenhorster Landschaftspflege-Kolonne mit zum Schulweg gebracht. „Wir freuen uns über die Aktion. Es ist in jedem Fall reizvoll für unsere Mitarbeiter. So etwas gibt es viel zu selten“, sagte Ansgar Nünning, Abteilungsleiter Garten- und Landschaftspflege bei den Freckenhorster Werkstätten.

SOCIAL BOOKMARKS