Scheune brennt - Brandstiftung vermutet
Bild: Schomakers
50 Feuerwehrleute waren am frühen Sonntagmorgen zwischen Ennigerloh und Enniger im Einsatz bei einem Scheinenbrand.
Bild: Schomakers

Zu dem Brand war es am Sonntag etwa gegen 3.56 Uhr gekommen. Um 4.06 Uhr wurde die Feuerwehr mit den Löschzügen Enniger und Ennigerloh alarmiert. Als die ersten Kräfte wenige Minuten später an der Einsatzstelle eintrafen, brannte laut Mitteilung der Feuerwehr in einer rund 10 mal 30 Meter großen Scheune im hinteren Drittel gelagertes Stroh in voller Ausdehnung. Während der Löschzug Enniger mit einer sogenannten Riegelstellung ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Gebäude verhinderte, nahm der Löschzug Ennigerloh die Brandbekämpfung von der Gebäuderückseite auf. Gleichzeitig wurde eine Schlauchleitung zum 300 Meter entfernten Biesterbach aufgebaut und ein weiteres Tanklöschfahrzeug aus Ahlen nachgefordert.

50 Einsatzkräfte der Feuerwehr vor Ort

Menschen und Tiere kamen nicht zu Schaden, ein weiteres Ausbreiten konnte von den Einsatzkräften verhindert werden. Eine auf dem Scheunendach befindliche Photovoltaikanlage wurde stark beschädigt, bereitete den Einsatzkräften bei den Löscharbeiten jedoch keine Probleme. Gegen 5 Uhr habe der Brand unter Kontrolle gebracht werden können, meldete die Feuerwehr Ennigerloh. Mit Hilfe eines Traktors wurde das Brandgut anschließend aus der Scheune verbracht und auf einer angrenzenden Weide nochmals nachgelöscht. Gegen 7.50 Uhr rückte der Löschzug Ennigerloh wieder ein, um 9.10 Uhr konnte auch der Löschzug Enniger den Einsatz beenden. Insgesamt waren rund 50 Einsatzkräfte mit elf Fahrzeugen vor Ort. Die Feuerwehr wies im Anschluss darauf hin, dass beim Einsatz erstmals die neuen Digitalfunkgeräte verwendet worden seien. Sie hätten sich hervorragend bewährt.

Polizei ermittelt weiter

Der Polizei zufolge dauern die Ermittlungen zur Ursache und nach den möglichen Brandstiftern noch an. Der durch den Brand entstandene Schaden wird derzeit auf 100 000 Euro geschätzt.

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