Schnapphahn-Premiere bei  Sonnenschein
Bild: Engelbrecht
Ein Höhepunkt beim Schnapphahn waren für die Kinder ein Piratenparcours und ein Piratenschiff, die auf dem Ennigerloher Marktplatz aufgebaut waren.
Bild: Engelbrecht

Veranstaltet wurde das Fest von der EWI, der Stadttouristik, Horizonte und der GAL. Beim gut besuchten Benefizfrühstück stärkten sich vorab Jung und Alt für den Tag und das für den guten Zweck: Die Einnahmen werden in diesem Jahr der Ennigerloher Tafel gespendet. Nicht mehr benötigte Spielsachen verkauften Kinder auf dem Flohmarkt. „Wir wollen das Geld für später sparen“, verriet Jonas Groyen.

Bürgermeister Berthold Lülf eröffnete den 18. Ökomarkt auf der Geiststraße, der nicht nur mit Informationsständen lockte, sondern auch für das leibliche Wohl der Gäste sorgte. Musikalisch untermalt wurde der Ennigerloher Familien-Frühling durch die Band Soulfood Selection.

Familie Voeth nutzte die Fahrradbörse auf dem Ökomarkt, um ein neues Rad für Sohn Leonard zu finden. Sie machten sich auf die Suche nach einem 26er-Fahrrad, da er dem 24er entwachsen sei. Um neu erworbene Räder vor Diebstahl zu schützen, bot Horizonte eine Codierung an. Auf große Resonanz stieß die 15-Kilometer-Radtour rund um Ennigerloh. Bei Sonnenschein fuhren die Teilnehmer los. Viele gönnten sich im Anschluss eine Bratwurst am Stand des Gasthofes Brune.

Wer mutig war, konnte beim Bullenreiten auf dem Raiffeisenmarkt-Gelände Geschick und Durchhaltevermögen unter Beweis stellen. Hoch konzentriert und mit einem strahlenden Gesicht schwangen sich die Kinder auf den Bullen und präsentierten sich stolz ihren Eltern und Großeltern.

„Ahoi!“ hieß es auf dem großen Piratenschiff, auf dem die Kinder in See stechen konnten. Beim Piratenparcours waren Wahrnehmung und Gleichgewichtssinn gefordert. Begeistert durchliefen die Kinder die Spielstationen, um im Anschluss stolz ihre Urkunde entgegenzunehmen.

Die Ennigerloher Geschäftsleute öffneten am Sonntag ihre Türen und boten das ein oder andere Schnäppchen an. Margit Hagedorn-Hänel, Inhaberin des Modehauses Hagedorn, freute sich über viele kauffreudige Kunden. Das Wetter passte zur aktuellen Mode. „Es ist farbig geworden. Derzeit verkaufen wir viele gemusterte Blusen und farbige Jeans mit passenden Blazern“, erklärte sie. Auf der Automeile stellten Händler Modelle vor. Auch Roxana Olaru und Andrei Bolboceanu informierten sich. „Wir sind hier, weil wir einen neuen Kleinwagen suchen“, verriet er.

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