Schüler pflanzen Bäume, Kräuter und Erdbeeren
Dank der Unterstützung durch Sponsoren und der Hilfe von Schülern und Eltern hat der Förderverein der Anne-Frank-Schule Ennigerloh das Projekt Schulgarten vorangebracht. Die Schüler können in ihrem neu gestalteten Schulgarten die Pflanzen pflegen und die Früchte ihrer Arbeit ernten.

Die Vorsitzende des Fördervereins, Martina Bisping, ist begeistert von dem Projekt und lobte die Zweite Vorsitzende, Nicole Müller, als „treibende Kraft“ bei der Umstrukturierung des Schulgartens.

Seit 2010 arbeitete der Förderverein an der Umgestaltung des verwilderten Gartens, aber erst seit der Bezuschussung durch die Stadt Ennigerloh und die Reckendrees-Stiftung wurden deutliche Fortschritte erkennbar. Die Mädchen und Jungen der Anne-Frank-Schule waren innerhalb ihrer einstündigen Mittagspausen sowie in Arbeitsgemeinschaften an der Neugestaltung des Gartens beteiligt. Sowohl Himbeer- und Johannisbeer-Sträucher als auch ein Erdbeerfeld und ein Kräuterbeet wurden angelegt, Rasen wurde neu gesät und Obstbäume angepflanzt.

Auch eine neue Sitzecke gehört nun zum Inventar des Schulgartens, ebenso ein Insektenhotel und eine kleine Gartenhütte. Die Gartengeräte, die dort aufbewahrt werden, hat die Raiffeisen-Genossenschaft in Ennigerloh gesponsert. Auch Bürgermeister Berthold Lülf zeigte sich begeistert von dem Projekt: „Ich denke, dass der Umgang mit der Natur sehr wichtig ist für die Heranwachsenden, gerade in der heutigen Zeit, in der viele Kinder in Großstädten aufwachsen und wenig Bezug zur Umwelt finden können.“

Die weitere Pflege des Gartens erfolgt durch Arbeitsgemeinschaften der Schüler, die durch die Lehrerinnen Lisa Löbbert und Ulrike Bockhorn geleitet werden. „Zudem werden die geernteten Produkte des Gartens wie Salat in der Koch-Arbeitsgemeinschaft weiterverarbeitet“, informierte Projektleiterin Nicole Müller. Martina Bisping ergänzte: „Ich halte das für eine gute Sache.“

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