Schüler traurig über Verwüstung
Bild: Schomakers
Die Schüler der Pestalozzi-Schule Ennigerloh wollen nicht aufgeben. Der am Tag zuvor gebaute Weidentunnel, der den Schulhof der Pestalozzi-Schule Ennigerloh mit dem angrenzenden Spielplatz verbindet, wird wieder aufgebaut. Vandalen hatten ihn nachts zerstört. Das Bild zeigt (v. l.) Dominik Rother, Oliver Werner, Philip Küpper, Thomas Ertel, Kim-Stella Gröschel, Matthias Kullmann, Jana-Lisa Krüger, Andre Golla und Jan-Patrick Habermehl.
Bild: Schomakers

Der angrenzende Spielplatz kann bald von den Schülern in den Pausen genutzt werden. Einen ansehnlichen Zugang schafften die Schüler der Klassen 6 bis 8 im Rahmen der Schulhofgestaltung. Mit langen Weidenstangen, die sie an der Spitze zusammengebunden hatten, bauten sie einen Tunnel. Tief genug in den Boden gesteckt, schlagen die Weidenzweige wieder aus und hätten bald einen grünen Durchgang zwischen Schule und Spielplatz gebildet. „Es war eine schöne Gartenarbeit im Rahmen des Grünen Klassenzimmers“, erklärte Klassenlehrer Matthias Kullmann. „Der Tunnel zum Spielplatz hielt nur einen Tag lang“, bedauerte Kim-Stella Gröschel. Die Arbeit eines Schultags war über Nacht dahin. Die Zerstörung muss nach 20 Uhr geschehen sein. Hausmeister Heinrich Wösthoff hatte zu dem Zeitpunkt bei seinem letzten Kontrollgang noch nichts bemerkt, erfuhren die Schüler tags darauf von ihm. Zu gern hätten die Jugendlichen die Vandalen zur Rede gestellt. „Wir können nur vermuten, wer es war. Ansonsten gibt es keine Hinweise“, hieß es bei der Schadensbesichtigung. Doch aufgeben wollen die Schüler nicht. Der Weidentunnel wird wieder aufgebaut und dann hoffentlich in Ruhe gelassen.

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