Sportpark ist Visitenkarte Ennigerlohs

In den vergangenen Jahren hat sich im Sportpark viel getan. Die „Strategie der kleinen Schritte“ bei der Entwicklung des Stavernbuschs zahle sich aus, stellt Berthold Lülf fest. Der Bürgermeister und Stadtplaner Horst Handke sind zufrieden damit, wie sich der Sportpark den Besuchern mittlerweile präsentiert. „Der Stavernbusch ist eine Visitenkarte Ennigerlohs und kann sich sehen lassen“, ziehen Lülf und Handke eine erste Bilanz. Ziel sei es nicht nur gewesen, eine Optimierung der Sportanlagen zu veranlassen, sondern auch die Aufenthaltsqualität des Stavernbuschs als Freizeitanlage zu verbessern. Nach und nach habe man daran gearbeitet, den Stavernbusch weiterzuentwickeln – so wie es im Sportstättenkonzept 2006 festgeschrieben worden sei.

Damals hat der Sportpark nur wenig einladend gewirkt. Schlaglöcher, fehlende Beleuchtung, gefährliche Schotterwege, eine marode Tribünenanlage und Parkplätze prägten das Bild. „Von der Jahnstraße aus ließ sich früher zum Beispiel nur erahnen, dass hier ein Umkleidegebäude steht“, erinnert sich Bürgermeister Lülf. Wildwuchs von Sträuchern und Büschen verhinderten Sicht und Zugang zur Sportanlage, die einen düsteren Charakter vermittelte. „Heute ist die Anlage gut strukturiert und sauber. Sie macht durch mehr Transparenz einen freundlicheren Eindruck“, betont Lülf. „Am Ende ist es schön zu sehen, wenn eigene Ideen mit Leben gefüllt worden sind.“ Die Veränderungen seien auch möglich geworden, weil Vertreter der heimischen Sportvereine und Sponsoren „mit in die Speichen gegriffen haben“.

Zuletzt ist eine Platzwartwohnung errichtet und der Weg zwischen Jahnstadion und Stadion angelegt worden.

Bald kann auch der neue Boule-Platz bespielt werden, den die Volksbank Oelde-Ennigerloh-Neubeckum finanziert hat. Die Entwicklung des Sportparks ist aber noch längst nicht abgeschlossen. Stadtplaner und Bürgermeister können sich zusätzliche Angebote vorstellen, zum Beispiel wetterfeste „Trimm-Dich“-Geräte, mit denen auch ältere Menschen Sport ausüben können.

Als Erholungsstätte ist der Stavernbusch 1928 angelegt worden. Dazu kaufte die Stadt den entsprechenden Grundbesitz von Gastwirt Badde. 1931 wurden weitere Grundstücke von den Landwirten Monkenbusch und Schulze Nünning gekauft, um einen Sportplatz für den Arbeiter-Spiel- und Sportverein anzulegen. Am 8. August 1931 fand die Einweihung statt. Das Freibad entstand ein paar Jahre später. Angeschwommen wurde am 2. Juli 1939.

Von der gelungene Umgestaltung des Stavernbuschs Ennigerloh kann sich jeder Interessierte unter anderem am Sonntag, 10. Juli, überzeugen, An diesem Tag richtet die Stadt Ennigerloh unter Beteiligung heimischer Vereine eine Einweihungsfeier mit einem unterhaltsamen Programm im Sportpark Stavernbusch statt.

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