Stadtbild sauberer als gedacht
Bild: Hübl
Das neu renovierte Wahrzeichen von Ennigerloh sieht Bürgermeister Berthold Lülf als Leuchtturmprojekt für die Stadt an. Das betonte er bei der Ortsbegehung.
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Die Vertreter aus Politik, Vereinen sowie Mitarbeiter der Stadtverwaltung konnten ihm da nur zustimmen. Die 17-köpfige Gruppe startete ihren Rundgang am Stavernbusch, der sein „Hässliches-Entlein-Image“ schon seit einiger Zeit abgelegt hat. „Dieser Bereich der Stadt hat sich deutlich gemausert“, sagte Lülf. „Und wird von den Bürgern auch gut angenommen.“

Die Ausdünnung des Strauchwerks habe das Areal luftiger gemacht. Das renovierte Freibad auf der einen Seite und die Neubauten am Sportplatz auf der anderen Seite hätten ein übriges dazu beigetragen, genauso wie der neue Bouleplatz und der Kinderspielplatz, unterstrich Stadtplaner Horst Handke. Dass die Arbeiten am Stavernbusch noch nicht völlig abgeschlossen sind, wurde jedoch bei einem Abstecher zum Seiteneingang der Tennisanlage deutlich. Eine unfallträchtige Stolperkante dort nahm Bauhofleiter Thoma Przybilla in seine Mängelliste auf.

Über den Fußweg zur Wagenfeldstraße ging es weiter zur Südstraße/Ecke Overbergstraße. Anne Lutterbeck und Wolfgang Emunds, beide Ratsmitglieder, hatten diesen und einige andere Punkte für die Ortsbegehung vorgeschlagen, weil der Straßenzustand durch Löcher und Rillen in diesem Bereich deutlich zu wünschen übrig lässt. Noch vor Ort sicherte Horst Handke Abhilfe zu.

Ein weiterer Grund zur Kritik ist für die SPD-Ratsfrau die Einfahrt zur alten Post: „Mich haben Bürger, die auf einen Rollator angewiesen sind, angesprochen, dass es hier sehr schwer ist, das grobe Pflaster zu überqueren.“ Ein Austausch des Pflasters im Bereich des Bürgersteigs würde nach Schätzungen des Stadtplaners zwischen 3000 und 4000 Euro kosten und soll in die Planung aufgenommen werden.

Diskussionsbedarf gab es bei der Sitzgruppe am Lessayweg hinter der alten Post. Hier wurde aus der Runde der Abbau vorgeschlagen, weil sie durch Jugendliche genutzt werde und das mit Lärm und Müll verbunden sei. Berthold Lülf sprach sich dagegen aus, denn das würde das Problem nur verlagern. „Unsere SOS-Kräfte, um die uns andere Städte im Kreis beneiden, können die Jugendlichen ansprechen.“

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