Stadtprinz erbeutet Rathausschlüssel
Bild: Rautenstrauch
Stadtprinz Jürgen I. Scheffbusch stürmte gestern mit seinem Gefolge das Rathaus. Bürgermeister Berthold Lülf gab sich der geballten Narrenmacht schnell geschlagen. Das Bild zeigt (v. l.) Stadtprinz Jürgen I. Scheffbusch, Adjutant Jürgen Puvogel, Berthold Lülf und Adjutant Ralf Röttger.
Bild: Rautenstrauch

So hatte ab 17.11 Uhr nur noch einer das Sagen im Rathaus: Stadtprinz Jürgen I. Scheffbusch.

Und kaum hatte er den symbolischen Rathausschlüssel in seiner Gewalt, da ging es auch schon rund im Ratssaal, wo sonst die Politiker beraten. Mit seinem Gefolge samt dem Elferrat „Achse des Bösen“, dem närrischen Oberhaus und der Tanzgarde sowie den närrischen Abordnungen aus den Ortsteilen sorgte Jürgen I. Scheffbusch für mächtig Stimmung. „Endlich ziehen die richtigen Farben ins Rathaus ein: Grün und Gold“, rief der Stadtprinz unter lautem Applaus.

Bürgermeister Berthold Lülf stellte beim Anblick der zum Teil ganz jungen Narrengäste fest: „Der demografische Wandel ist für den Karneval in Ennigerloh kein Problem.“ Angesichts der ausgelassenen Stimmung im Ratssaal dachte Lülf laut darüber nach, die Sitzungen demnächst auch mit dem Gruß „Iännigerlau Helau!“ beginnen zu lassen. So ausdauernd wie die Ennigerloher Politiker, haben sich gestern auch die Karnevalisten im Rathaus gegeben.

Es wurde noch lange getanzt, geschunkelt und gelacht. Für gute Stimmung sorgten nicht nur die Drubbelaner mit ihren Hits, sondern auch die Tanzgarde der KG Drubbelnarren sowie die Mini-Tanzgarde aus Enniger.

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