SuS macht sich für Kunstrasenplatz stark
Bild: Hübl
Der SuS Ennigerloh wünscht sich einen Kunstrasenplatz am Stavernbusch, denn der dortige Ascheplatz ist marode. Eine große Gruppe des SuS Ennigerloh stellte nun dem Sozialausschuss vor, wie der Verein mit Sponsorengeldern ihren Teil zur Errichtung eines Kunstrasenplatzes leisten möchte.
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Wie wichtig dem SuS dieses Projekt ist, betonte der Vereinsvorsitzende Jürgen Zenk in seiner Präsentation vor dem Ausschuss. Der Ascheplatz im Stavernbusch sei sanierungsbedürftig, schilderte er. „Entweder er steht unter Wasser oder er ist hart und staubtrocken“, so Zenk. Deshalb berge er auch große Verletzungsgefahren.

Ein Ausweichen auf den Rasenplatz im Stadion sei kaum möglich, da dieser bei 18 Teams ohnehin überbeansprucht sei. Gerade für die jüngeren Fußballer bedeute das, dass aus Platzmangel ein qualifiziertes Training kaum mehr realisierbar sei. Bei den mehr als 300 Kindern und ihren Eltern wachse die Frustration, so dass einige bereits mit Vereinswechsel gedroht hätten. Schließlich sei Ennigerloh eine von nur fünf Städten im Kreis, die keinen Kunstrasenplatz im Stadtkern habe.

Um die Errichtung zu unterstützen, sei im April 2011 im SuS Ennigerloh ein Förderverein gegründet worden, erläuterte Zenk. Ziel sei es, durch Eigenleistung und Sponsorensuche einen Teil zum Gelingen des Projekts beizutragen, dessen Kosten bei rund 400 000 bis 500 000 Euro liegen würden. Dass ein Kunstrasenplatz wünschenswert wäre, darin waren sich auch die Ausschussmitglieder einig. Doch sie drückten auch auf die Euphoriebremse. „Wir haben keine halbe Millionen Euro und wir können auch keine Schulden aufnehmen“, stellte Jürgen Wagner (SPD) realistisch fest. Sicher wäre die Politik bei einem solchen Projekt gern dabei, doch es müsse zu finanzieren sein. „Wenn es dem Förderverein gelingt, einen deutlichen Beitrag zum Bau des Kunstrasenplatzes zu leisten, dann müssen wir sehen, was geht“, versprach er, trotz der schwierigen finanziellen Lage am Ball zu bleiben und dem Verein die Chance zu geben, sich aktiv einzubringen.

Auch Bürgermeister Berthold Lülf bot Gespräche zwischen der Verwaltung und dem SuS Ennigerloh an, um ein finanzielles Gerüst für einen Kunstrasenplatz zu erarbeiten. „Dann können wir sehen, was geht und was nicht geht.“

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