Tenne hat ihren Charme behalten
Bild: Strotmann
Mit der behutsamen Renovierung der Pfarrhaustenne in Enniger sind Gisela Barkhausen und Gregor Hartmann vom Organisationsteam der Dielenabende sowie Bernhard Gallenkemper vom Kirchenvorstand  sehr zufrieden.
Bild: Strotmann

Nach fast einem Jahr ist diese nun abgeschlossen. Von einer „behutsamen Renovierung“ sprechen die Verantwortlichen im Rückblick auf die Umbaumaßnahmen. Denn trotz aller Neuerungen galt es, den Charme das Fachwerkhauses zu erhalten. „Ausgangspunkt der Überlegungen war, die Pfarrerswohnung baulich von den Gemeinderäumen zu trennen und das Gebäude zu modernisieren“, berichtet Bernhard Gallenkemper vom Kirchenvorstand.

Die Finanzierung der Maßnahmen übernahmen das Bistum und die Gemeinde. Die beiden Wohnungen, von denen eine Pfarrer Axel Heinekamp bewohnt, haben nach der Renovierung eigene Eingangsbereiche erhalten.

Das Pfarrbüro und der Besprechungsraum in der Pfarrhausdiele sind nun ein komplett eigenständiger Bereich. Darüber hinaus erhielt das denkmalgeschütze Gebäude einen zweiten Ausgang, wärmegedämmte Fenster und einen neu gestalteten Außenbereich. Auch die Pfarrhaustenne wurde renoviert. Neue Toilettenanlagen und eine zweite Treppe wurden eingebaut. „Die Modernisierungen waren dringend nötig. Früher mussten die Künstler bei den Dielenabenden durch den Heizungsraum gehen“, erklärt Hartmann. „Wir haben die alten Strukturen jedoch bewusst erhalten. So hat Franz Bories die Decken- und Wandbemalung wieder hergestellt“, berichtet der ehrenamtliche Mitarbeiter des Arbeitskreises Dielenabende.

Mehr Komfort für Künstler und Besucher bietet die Tenne mit altem Charme, wenn die Dielenabende im Oktober mit einem Liederabend der Opern- und Konzertsängerin Marietta Zumbült in die Saison starten. Auch wenn die Kulturreihe das Aushängeschild der Pfarrhaustenne ist, von der Gemeinde wird die Tenne auch darüber hinaus regelmäßig genutzt. „Das Gebäude ist ein zentraler Treffpunkt der Gemeinde. Hier finden Gottesdienste, Seminare, Gesprächskreise und die Kuchensonntage statt“, betont Gallenkemper. Zudem bietet sich der große Pfarrgarten als Stätte der Begegnung an: 2009 feierten hier die 500 Teilnehmer der Romfahrt eine „italienische Nacht“.

SOCIAL BOOKMARKS