Vereine sind stolz auf das Ehrenamt
Bild: Schomakers
Das Ehrenamt war Thema beim Neujahrsempfang der Ostenfelder Vereine, den der Reit- und Fahrverein Ostenfelde-Beelen ausgerichtet hat. Das Bild zeigt (v. l.) Brigitte Hinse, Mark Wehling (beide Bürgerschützen), Anne Uphus (Reit- und Fahrverein Ostenfelde-Beelen), Ralf Austermann, Mike Görges (beide Löschzug Ostenfelde) und den Stellvertretenden Bürgermeister Helmut Barton.
Bild: Schomakers

Die Vorsitzende Anne Uphus (RV Ostenfelde-Beelen) betonte, dass das Ehrenamt alle Vereine in Ostenfelde in gleicher Weise betreffe. „Für viele in den Vereinen ist es eine Selbstverständlichkeit, sich im Vorstand zu engagieren“, erklärte sie. Doch der Vorstand allein mache noch lange keinen gut funktionierenden Verein aus. So seien weitere engagierte Mitglieder notwendig, um ein gutes Vereinsleben auf die Beine stellen zu können. Sie sei froh, dass es in Ostenfelde noch viele Helfer gebe, erklärte Anne Uphus. „Das ist gut so und macht mich stolz“, betonte sie. Auch wenn das Ehrenamt im Dorf noch gut funktioniere, dürfe man die Suche nach Helfern nicht aus dem Auge verlieren, erklärte Anne Uphus. Veranstaltungen durchzuführen, werde von Jahr zu Jahr schwieriger. Viele Mitglieder hätten Angst, Verantwortung zu übernehmen und hielten sich aus diesem Grund zurück. Die Vorsitzende des Reit- und Fahrvereins Ostenfelde-Beelen kritisierte, dass sich schlechte Nachrichten schnell in den sozialen Netzwerken verbreiteten. Sie wünschte sich, dass die Gemeinschaft wie früher wieder mehr persönlich diskutiert.

Verein war seit Kindheit zweites Zuhause

Anne Uphus gab den anwesenden Vereinen einen Einblick, wie sie selbst ihre Motivation für die Vorstandsarbeit gefunden hat. Der Reit- und Fahrverein sei seit ihrer Kindheit ihr zweites Zuhause gewesen. „Von diesen schönen Erlebnissen möchte ich etwas zurückgeben“, erklärte sie. Bis heute bereite es ihr viel Freude, die vielfältigen Ereignisse der Vereinsarbeit zu erleben, sagte sie. Sie empfahl den Vertretern der anderen Vereine, sich der Jugend zu öffnen und ihr Möglichkeiten im Verein zu bieten. „Erfahrung trifft dabei auf Begeisterung“, betonte sie.

Ehrenamt trägt zum Gemeinwohl bei

Dass das Ehrenamt zum Gemeinwohl beiträgt, betonte in seinem Grußwort der Stellvertretenden Bürgermeister Helmut Barton. Er lobte den Umgang der Ostenfelder Vereine untereinander. Barton gab einen kommunalpolitischen Rückblick sowie einen Ausblick. Die Infrastruktur in den Ortsteilen Ennigerlohs müsse erhalten werden, wozu auch die Schaffung neuer Baugebiete gehöre, erklärte er.

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