Viele Sportler beim Volksradeln am Start
Bild: Hübl
Schneller als erwartet waren die Jüngsten unterwegs. Alexandra Kappel und Tochter Anna, Sophie Paul und Thilo Schräder (v. l.) fuhren die Zehn-Kilometer-Strecke durch die Hoest.
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Peter Ackermann hatte eine der vier Gruppen des 2. Ennigerloher Volksradeltags des TV Ennigerloh angeführt und erntete viel Lob für die von ihm ausgewählte Route. Damit hatte der TVE sein Ziel erreicht: „Wenn am Ende der ein oder andere sagt, dass es ihm gefallen hat, dann haben wir alles richtig gemacht und die Arbeit hat sich gelohnt“, so der TVE-Vorsitzende Norbert Neumann vor dem Start.

Pünktlich um 10.30 Uhr hatte er zusammen mit der TVE-Geschäftsführerin Brigitte Gärtner und Jürgen Schürmann von der Volksbank die mehr als 100 Radfahrer auf die vier verschiedenen Strecken geschickt. Die „Profis“ gingen über 72 Kilometer an den Start und fuhren über Hoetmar, Everswinkel, Alverskirchen, Telgte, Milte, Warendorf, Freckenhorst und Enniger zum Ziel an der Ennigerloher Mühle. Nicht ganz so sportlich, aber durchaus anspruchsvoll war die zweite Strecke über 35 Kilometer. Peter Ackermann führte seine Gruppe über Neubeckum, Vellern, Oelde und Ostenfelde wieder zurück nach Ennigerloh. „Es hat alles gut geklappt und war schön“, freute sich Ackermann nach der Ankunft auf eine Erfrischung und eine Bratwurst vom Grill.

Bernd und Gerda Mergner nahmen die Radfahrer unter ihre Fittiche, die sich für die 20-Kilometer-Runde entschieden hatten. Über die Bergstraße und den Höhenweg ging es Richtung Ostenfelde, vorbei am Ponyhof Nolte, über die Ostenfelder Straße hinweg in die Hoest und wieder zurück.

Für die Jüngsten hatte sich der TVE in Zusammenarbeit mit der Volksbank etwas Besonderes einfallen lassen. Damit die zehn Kilometer ihnen nicht zu lang vorkamen, wurde auf dem Hof Lange in der Hoest Station gemacht. Bei Sprudel, Müsliriegeln, Traubenzucker und Schoko-Küssen stärkten die Kinder sich für den Rückweg. Doch anstatt während der Pause Kräfte zu sammeln, tobten sie auf dem Trampolin, spielten Fußball oder schaukelten. „Es hat allen Spaß gemacht und alle sind gut mitgekommen“, war Alexandra Kappel, die mit Claudia Pahlenkemper die Kinderrunde organisiert hatte, zufrieden. Nachdem alle Radfahrer glücklich und ohne Platten das Ziel erreicht hatten, ließen sie die gelungene Veranstaltung an der Mühle gemütlich ausklingen.

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