Vorbereitungen laufen auf Hochtouren
Bild: Wille
Der finale Handgriff: Kurz bevor das Olympiabad in Ennigerloh die Türen für seine Besucher öffnet, wird Azubi Alexander Fedler die Pumpen anstellen.
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Vor dem Hintereingang des Hallenbads steht ein großer Lkw. Seine Ladung: heißes Wasser. Das soll jetzt die Schwimmbecken füllen. Es hat eine Temperatur von 75 bis 80 Grad Celsius. Das wäre für die Badegäste selbstverständlich zu heiß. Deshalb wird es später mit kühlem Leitungswasser gemischt, so dass es die Ziel-Temperatur von 27 Grad Celsius erreicht. Insgesamt 765 Kubikmeter Wasser passen in die beiden größeren Schwimmbecken.

Wasserproben nehmen

Wenn das warme Wasser eingefüllt wird, sehen die Schwimmbecken noch nicht besonders einladend aus. Denn das Wasser hat eine grünliche Färbung. Das sei aber nichts Außergewöhnliches, erklärt Bademeister Henning Kohle: „Das ist normales Leitungswasser. Es verfärbt sich, wenn es lange steht.“ Zur Eröffnung des Bads wird das Wasser glasklar sein. „Das geht einmal durch die Filteranlage und dann ist alles in Ordnung“, sagt Henning Kohle. Bevor die ersten Besucher sich im wohlig warmen Nass vergnügen dürfen, wird er noch eine Wasserprobe nehmen. Das wird regelmäßig gemacht, um die Qualität zu kontrollieren.

Technik muss überprüft werden

Die Becken mit Wasser zu füllen ist nicht die einzige Aufgabe, die vor der Eröffnung des Olympiabads ansteht. Auch sämtliche Fliesen werden überprüft. Sollten sich irgendwo Risse gebildet haben, werden beschädigte Exemplare ausgetauscht. Jedes Schwimmbad benötigt jede Menge Technik. Und die will ausgiebig geprüft und gewartet sein, ehe der Betrieb starten kann. Damit das Wasser stets keimfrei ist, wird auch die Desinfektionsanlage unter die Lupe genommen.

Umzug dauert zwei Tage

Bis das Freibad geschlossen wird und das Hallenbad seine Pforten für die Besucher öffnen kann, arbeitet das Team drei bis vier Wochen auf Hochtouren. Schließlich müssen auch alle Utensilien aus dem Freibad ins Olympiabad umziehen. Neun Mitarbeiter sorgen mit Unterstützung des Bauhofs dafür, dass zum Beispiel alles, was für den Sanitäter- sowie den Schwimmmeisterraum benötigt wird, mit umziehen kann. Das schafft das Team in nur zwei Tagen.

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