Zentrale Begegnungsstätte ist Wunsch
Bild: Schomakers
Obwohl der Verein zur Förderung internationaler Begegnung und Verständigung Ennigerloh auf gut besuchte Veranstaltungen während seiner Mitgliederversammlung zurückblicken konnte, möchte der Vorstand noch mehr Ennigerloher für eine Teilnahme an seinen vielseitigen Programmpunkten gewinnen. Das Bild zeigt (v. l.) Schriftführer Peter Wieland, den Stellvertretenden Vorsitzenden Heinz Wessel, Geschäftsführer Klaus Tradt, die Beisitzer Sandrina Spdavecchia, Mehmet Gürlen, Mehmet Türkgeldi und Güngör Eker sowie den Vorsitzenden Shefcet Kurshumlija.
Bild: Schomakers

Obwohl der Weg zum Stadtrand weit ist, konnte Vorsitzender Shefcet Kurshumlija am Freitagabend viele Mitglieder auf der Generalversammlung begrüßen.  „Besonders für die Frauen wäre in den Abendstunden eine zentrale Begegnungsstätte von Vorteil“, urteilte der wiedergewählte Beisitzer Mehmet Türkgeldi am Rande der Mitgliederversammlung. Eine zentral gelegene Begegnungsstätte würde die engagierte Arbeit des Vereins mehr in den Blickpunkt der Ennigerloher stellen und dadurch wohl auch aufwerten.

 Wiedergewählt wurden ebenfalls der Stellvertretende Vorsitzende Heinz Wessel und Geschäftsführer Klaus Tradt. Neu in den Vorstand als Beisitzer gewählt wurde Güngör Eker.

 Als insgesamt gut darf man die Resonanz auf die zahlreich angebotenen Veranstaltungen werten, die Vorsitzender Kurshumlija in seinem Jahresbericht vorstellte. Doch er möchte noch mehr Ennigerloher für die Ziele der Verständigung und Integration gewinnen. So waren wohl seine Ausführungen im Jahresbericht zu verstehen.

 Bedauerlich fand er die geringe Resonanz auf das Angebot, eine der größten Moscheen Deutschlands in Duisburg-Marxloh zu besuchen. Die im osmanischen Baustil 2008 fertiggestellte Moschee bietet 1200 Gläubigen Platz. Eine interreligiöse und interkulturelle Begegnungsstätte mit Seminarräumen ist der Moschee angeschlossen. Ein Besuch könne viel zur Verständigung zwischen den Kulturen beitragen, fand Kurshumlija. Die Moschee wurde in nur vier Jahren in enger Kooperation von Moscheeverein, Stadt und christlichen Gemeinden gebaut.

Noch gleichen Rücklagen laut Geschäftsführer Tradt die höheren Ausgaben aus. Aber die Tendenz gehe dahin, dass die Ausgaben durch Mitgliedsbeiträge nicht mehr gedeckt seien. „Die Gema hat wieder zugeschlagen,“ betonte er im Kassenbericht und machte so auf den größten Ausgabenposten aufmerksam. Hier wolle man sparen, so Wessel, indem aufs Radio verzichtet werde.

In seiner Terminvorschau unterstrich Vorsitzender Kurshumlija, dass man an die gut besuchten Veranstaltungen aus 2011 anknüpfen möchte. Am 12. Mai will Tradt auf der Radtour mit anschließendem Grillen die neue Zementroute der Stadttouristik vorstellen.

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