Zum Abschied eine Wunschliste 
Foto: Simon Helmers
In der Mensa der Gesamtschule in Ennigerloh ist Schulleiterin Ellen Greiwe am Freitag in den Ruhestand verabschiedet worden. In ihrer Abschiedsrede würdigte sie unter anderem das außerordentliche Engagement von Sekretärin Michaela Schlüchtermann (l.).
Foto: Simon Helmers

Zu ihnen zählte auch der schulfachliche Dezernent der Bezirksregierung Münster, Ulrich Vornholt. Er überbrachte den Dank des Landes NRW, überreichte eine Urkunde, die den Ruhestand besiegelte und blickte zurück auf eine gute und lange Zusammenarbeit.

„Geshichte der Gesamtschule geprägt“

Bürgermeister Berthold Lülf betonte, Ellen Greiwe werde immer Teil der Schulhistorie sein. „Sie hat die Geschichte und das Bild der Gesamtschule geprägt. Auf dem großen Feld des Bildungsstandorts hat sie eine Furche hinterlassen, die noch in einigen Jahren zu sehen sein wird.“

Dr. Rudolf Grothues, Stellvertretende Bürgermeister der Stadt Beckum, bescheinigte der scheidenden Schulleiterin, dass sie die Herausforderung, das Konstrukt Gesamtschule zu leiten, hervorragend gemeistert habe. Obwohl die Standorte getrennt voneinander in verschiedenen Städten lägen, hätten dank ihrer Arbeit alle Beteiligten das Gefühl, Teil einer einzigen Schule zu sein.

Bei Problemen hieß es: „Frag Frau Greiwe“

Schülersprecher Lion Rettkowski hob hervor, dass es bei Fragen, Wünschen und Problemen immer hieß: „Frag Frau Greiwe.“ Ihr sei es zu verdanken, dass sich an der Gesamtschule jeder angenommen fühlen könne.

Ellen Greiwe zeigte sich gerührt von den Worten: „Ich bin stolz zu sehen, was aus den kleinen Kindern geworden ist.“ Sie bedankte sich beim Leitungsteam, dass sie auf Fehler hingewiesen und Entscheidungen mitgetragen habe. Besonders bedankte sie sich bei Sekretärin Michaela Schlüchtermann: „Eine Schule hat einen Kopf und eine Seele – und das bist du.“ Als ihre rechte Hand sei Schlüchtermann stets loyal gewesen.

Ellen Greiwe hatte zu ihrer Abschiedsfeier eine Wunschliste mitgebracht: Dass das Schulleitungsteam voll ausgebaut wird, dass das Kollegium die Schüler im Mittelpunkt behält, dass die Eltern sich weiter aktiv engagieren und dass die Schüler die Lehrer immer wieder neu herausfordern – unter anderem diese Aspekte fanden sich darauf wieder.

Noch kein Nachfolger

Auch Taha Bayraktar von der Schüler- und Birgit Bullinger von der Elternvertretung, sowie Angestellte der Verwaltung und das Schulleitungsteam überbrachten Präsente und Wünsche zum Ruhestand.

Ein Nachfolger wurde bisher nicht bekannt gegeben. Der Stellvertretende Leiter Stephan Meyer wird die Gesamtschule zunächst kommissarisch leiten.

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