Zuwachs im Wald der Jahresbäume
Bild: Westkämper
Ab in die Erde: Gemeinsam mit Kindern pflanzen Bürgermeister Berthold Lülf, Herbert Brune, Hubert Rothland und Heinz Wessel den Jahresbaum 2012, die Lärche, im Schulungswald in Enniger.
Bild: Westkämper

Zur Pflanzaktion hat der Vorsitzende der Heinz-Reckendrees-Stiftung, Heinz Rüschoff, zahlreiche Gäste, darunter viele Kinder begrüßt. „Die Heinz-Reckendrees-Stiftung hat sich zur Aufgabe gemacht, Kinder und Jugendliche die Natur näher zu bringen, denn Kinder sind unsere Zukunft.“ Neben Bürgermeister Berthold Lülf war auch der ehemalige Vorsitzende der Stiftung und Träger des Bundesverdienstkreuzes, Bernhard Avermiddig, in der Waldschule zugegen.

Umweltpädagogin Sabine Paltrinieri erläuterte, dass mit der Aktion „Baum des Jahres“ die Artenvielfalt vorgestellt werden solle. Mit der Lärche sei ein Pionierbaum Baum des Jahres auserkoren worden, weil er vor allem dort zu finden sei, wo die Natur besonders rau ist. Die Lärche, die etwa 40 Meter hoch wachsen kann, braucht viel Licht und Sonne, sie ist extrem Frosthart und widerstandsfähig. Die Lärche sei häufig im Alpenraum in 1000 bis 2500 Höhenmetern zu finden.

Bürgermeister Lülf freute sich, dass die Jugend in der Waldschule der Stiftung an die Natur herangeführt werde. Sein Dank ging auch an die Huk-Coburg, Spender der Lärche. Hubert Rothland war für die Versicherung vor Ort. Heinz Rüschoff dankte allen Helfern der Waldschule für ihren Einsatz sowie dem Heimatverein Enniger, der sich um das leibliche Wohl der Gäste bei der Pflanzaktion kümmerte. Für musikalische Unterhaltung sorgten die Jagdhornbläser Enniger-Vorhelm.

Vom Hegering Ostenfelde-Westkirchen zeigten Pia Reinersmann und die jungen Nachwuchsjagdhornbläsern ihr Können. Das Publikum staunte über die musikalischen Fähigkeiten der jungen Bläser, die erst seit vier Monaten zusammen musizieren. „Wenn ich die jungen Menschen spielen höre, ist mir um die Zukunft der jagdlichen Tradition nicht bange, und ich weiß, dass das auch unseren Stifter Heinz Reckendrees gefreut hätte“, sagte Heinz Rüschoff.

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