Flächenverbrauch weiter begrenzen
Zum Gedankenaustausch begrüßte (v. l.) Bürgermeister Wolfgang Pieper den SPD-Unterbezirksvorsitzenden Bernhard Daldrup in Telgte.

 Zwischen Daldrup, der auch Landesgeschäftsführer der sozialdemokratischen Gemeinschaft für Kommunalpolitik (SGK) ist,  und dem Telgter Bürgermeister bestand Einigkeit darüber, dass die Finanzbeziehungen zwischen Bund und Kommunen grundlegend geändert werden müssten, wenn die Gemeinden auch zukünftig die ihnen übertragenen Aufgaben sachgerecht erfüllen sollen. Ein weiteres Thema des Gespräches war die derzeit laufende Neuaufstellung des Regionalplanes, der unter anderem die Flächenansprüche der Kommunen in den Bereichen Wohnbau- und Gewerbeflächen neu regeln wird. „Eine Stellungnahme der Stadt Telgte zum Regionalplanentwurf wird derzeit vorbereitet und soll in Kürze in den politischen Gremien des Telgter Stadtrates vorgestellt werden“, so Wolfgang Pieper. Daldrup und Pieper begrüßten übereinstimmend die Zielsetzung des Regionalplans, die Flächenansprüche und damit den Flächenverbrauch zu begrenzen. Bei der Schuldebatte auf Landesebene sehen sowohl SGK-Geschäftsführer Daldrup als auch Bürgermeister Pieper einen grundsätzlichen Lösungsansatz darin, dass die schulische Weiterentwicklung verstärkt in den Kommunen selbst entschieden wird. Das Schulgesetz dürfe keine zu starren Vorgaben machen. Vorreiter einer solchen Entwicklung seien insbesondere die kleineren Kommunen, bei denen der Handlungsdruck besonders groß sei. Beide Gesprächspartner hoffen auf eine Kompromisslösung der Regierungs- und der Oppositionsfraktionen im Landtag.

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