13 neue Stellen für Langzeitarbeitslose
An nach Branchen aufgeteilten Tischen kamen Unternehmer mit dem Jobcenter ins Gespräch.

 „Wie gewinne ich neue Fachkräfte? Welche Unterstützung kann ich erhalten, wenn ich jemanden qualifizieren möchte? Wer hilft, wenn es mit dem neuen Auszubildenden nicht richtig klappt?“ Um diese und andere Fragen drehte sich die Konferenz, an der auch Ina Jakob-Elshoff, Wirtschaftsförderin der Gemeinde, sowie der Leiter der Verbundschule, Hubertus Kneilmann-Uekötter, teilnahmen.

Dabei gab es konkrete Ergebnisse. So konnte der Arbeitgeberservice des Jobcenters 13 Stellen bei den Everswinkeler Firmen für Empfänger von Arbeitslosengeld II einwerben. Angebote für Langzeitarbeitslose kamen vor allem aus dem Handwerk, dem Gewerbe sowie aus dem Garten- und Landschaftsbau.

Bürgermeister Ludger Banken hatte die Teilnehmer in der Verbundschule begrüßt. Er hob die Bedeutung der Fachkräftesicherung und -gewinnung hervor. Kreisdirektor Dr. Heinz Börger betonte, dass das kommunale Jobcenter eng mit den Firmen zusammenarbeite. „Heute geht es auch darum, dass unser Arbeitgeberservice für Sie ein Gesicht bekommt“, so Dr. Börger zum Auftakt der lokalen Arbeitsmarktkonferenz – es war bereits die fünfte im Kreis. Jobcenter-Leiterin Petra Schreier ermunterte die Teilnehmer, darauf hinzuweisen, wo der Schuh drückt. Sie versprach den Unternehmen unbürokratische Dienstleistungen.

An sechs Tischen, die nach Branchen aufgeteilt waren, folgten Gesprächsrunden. Dabei war jeweils auch das Jobcenter vertreten – darunter auch der Ansprechpartner des Arbeitgeberservices für Everswinkel, Matthias Ludwig, und die zuständige Ausbildungskoordinatorin Laura Schlingmann. Josef Weber vom Arbeitgeberservice, der den Abend moderierte, fasste die Ergebnisse der Branchentische zusammen. Das Jobcenter stellte zudem Fördermöglichkeiten wie Eingliederungszuschüsse bei Einstellungen oder passgenaue Qualifizierungsmaßnahmen vor und warb dafür, auch schwächeren Personen eine Chance zu geben. Sachgebietsleiter Martin Hanewinkel informierte über die geplante Umsetzung eines ESF-Bundesprogramms für Langzeitarbeitslose.

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