Ausgezeichnete Imker geben Geheimnis weiter
Bild: Mettelem
Goldmedaillen, Goldpokal und Siegerurkunden gab es auch in diesem Jahr für Carlheinz, Angelika und Martin Gerwinat für ihre Imkerhonige.    
Bild: Mettelem

Im nächsten Jahr steht ein besonderer Wechsel an: Sohn Martin Gerwinat wird die Imkerei – nunmehr hauptamtlich – weiterführen.

Der gelernte Versicherungskaufmann wird sich dann ganz auf seine 20 und die acht Bienenvölker seiner Eltern konzentrieren und ebenso Preise für die Qualitätsware einheimsen wollen wie bisher seine Eltern.

Dabei war der Anfang nicht so leicht für ihn: Als junger Mann hatte er bereits mit der Imkerei begonnen, bekam aber plötzlich eine Bienenallergie und musste pausieren. Dennoch hat er in dieser Zeit viel von seinen Eltern, die der Buckfast-Bienen-Gemeinschaft angehören, gelernt. „Ich habe jetzt 38 Jahre Halbwissen in der Imkerei“, scherzte er, weil man seiner Meinung nach immer noch dazulernen kann in diesem speziellen Hobby, das viel Zeit und noch mehr Sorgfalt und Sauberkeit fordert. Dass er sein Licht etwas unter den Scheffel stellt, zeigen die zahlreichen Preise und Urkunden, die er bereits gewonnen hat.

Gerade in diesem Jahr ist es für die Gerwinats hervorragend ausgegangen: Carlheinz wurde mit Sommerhonig kandiert Landessieger, Angelika wurde zweite Landessiegerin mit Waldblüte flüssig und Martin ebenfalls zweiter Landessieger mit Waldhonig flüssig. Die Goldmedaillen können die Kunden in dem Verkaufswagen bewundern, ebenso den goldenen Wanderpokal für den besten Honig auf Kreisebene. Angelika und Carlheinz Gerwinat wollen nun etwas kürzer treten, zumal sie an einer fortschreitenden Augenkrankheit leidet, die sie sehr behindert: „Es tut mir immer leid, wenn ich meine Stammkunden nicht mehr gut erkennen kann.“

Carlheinz will die schwerere Arbeit nun seinem Sohn Martin überlassen, ihm aber noch bei den zahlreichen Handreichungen behilflich sein. Der möchte zum 40-Jährigen aber eine kleine Feier veranstalten: „Da werden wir alle Siegerurkunden aus den vergangenen vier Jahrzehnten aufhängen, das müssten mehr als 100 sein.“

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