Basar ist Höhepunkt im Schulkalender
Bild: Baumjohann
Moosgärtlein gestalteten Ursula und Gerhard Bachteler mit ihren Enkeln Julius und Luisa. Das Ergebnis fiel zur vollsten Zufriedenheit von Jung und Alt gleichermaßen aus.
Bild: Baumjohann

An vielen Mitmachstationen ging es trotz großen Andrangs besinnlich zu. „Für die Schulgemeinschaft ist der Basar immer der Höhepunkt des Jahres“, sagte Agnes Rost. „Es ist immer ein Gemeinschaftserlebnis, bei dem man merkt, was man auf die Beine stellen kann, wenn man an einem Strang zieht.“

 Zusammen mit Ines Tüshaus hatte Rost in diesem Jahr erstmals die Organisation des Basars übernommen. Eine Aufgabe, die nur dank großer Unterstützung der gesamten Schulfamilie zu leisten ist. „In jeder Klasse gibt es Basarkreisvertreter, die den Kontakt halten.“ Und natürlich engagiere sich jede Klassengemeinschaft für den Basar und stelle ein spezielles Angebot auf die Beine.

Vom Kerzenziehen bis zum Gestalten von Moosgärtlein, vom Stockbrotbacken bis hin zur Holzwerkstatt, in der die Besucher beispielsweise Schlüsselanhänger schnitzen konnten, vom Gestalten von Hexenhäuschen bis zum offenen Singen, vom Märchenerzählen über Puppenspiel bis hin zu Bewegungsspielen reichte das vielfältige Basarangebot zum Mitmachen. Daneben gab es die Möglichkeit, einen Blick in den schuleigenen Stall zu werfen und die dort lebenden Tiere zu beobachten. Nur einige Schritte weiter hatten die Besucher die Möglichkeit, einem Schmied bei der Arbeit zuzusehen.

 Kunstschmied Jens Eichler hatte Beispiele seiner Arbeit mitgebracht, demonstrierte aber auch, wie aus einem einfachen Stück Metall ein Kunstwerk wird und wie viel Zeit und Geduld dafür nötig sind. Und natürlich nahm sich Eichler auch Zeit, den kleinen und großen Besuchern Fragen zu beantworten. Besonders beliebt bei den Kindern war das Kerzenziehen.

In einem abgedunkelten Raum konnten die Jungen und Mädchen einen Faden in einen Bottich mit flüssigem Wachs tauchen. Nach gut einer halben Stunde hatten sie eine eigene, kleine Kerze fertiggestellt. Auch für das leibliche Wohl war gesorgt: Würstchen vom Grill, Salate, Waffeln und Stockbrot sowie Suppe waren nur einige der Angebote.

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