„Bergkamp III“ mobilisiert Bauwillige
Bild: wm
Interessierte Bürger begutachteten den Plan für das neue Baugebiet bereits vor der Versammlung im Ratssaal.
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Bürgermeister Sebastian Seidel begrüßte die zahlreichen Zuhörer und stellte unter ihnen viele Anwohner, aber auch viele Bauwillige fest, die sich im Süden der Kommune niederlassen wollen. Für alle hatte Roger Loh vom Planungsbüro Tischmann und Schrooten aus Rheda-Wiedenbrück die notwendigen Informationen über Lage, Bauart und Anbindung bereit. Es solle ein qualitätsvoller, funktionstüchtiger und zukunftsfähiger Bebauungsplan werden, für den mit der frühzeitigen Bürgerbeteiligung der Grundstein gelegt werden sollte. Auf dem 6,3 Hektar großen Plangebiet könnten auf 62 Bauplätzen, die zwischen 450 und 650 Quadratmeter groß sein werden, 50 Einfamilienhäuser, sechs Doppelhäuser und zwei Mehrfamilienhäuser entstehen. So käme die Gemeinde auf 70 bis 75 Wohneinheiten. Auf einem weiteren, 3500 Quadratmeter großen Gelände wäre dann noch Platz für eine Kindertagesstätte, in der die Kinder des Baugebiets, aber auch der angrenzenden Wohngebiete betreut werden können. Darüber hinaus sind eine Wertstoffsammelstelle und ein großer, unterirdischer Löschwassertank vorgesehen. Zahlreiche Fragen kamen aus dem Publikum, die sich im Wesentlichen um die Abgrenzung zum benachbarten Wohngebiet und speziell um mögliche Probleme der Verkehrsanbindung drehten. Skeptisch sehen Bürger, dass der Verkehr, der hauptsächlich über die Sendenhorster Straße zum oder aus dem projektierten Baugebiet fließen soll, zusätzlich über drei Stichstraßen des Baugebiets „Bergkamp II“ angebunden werden soll. Bedenken richten sich unter anderem gegen verstärkten Verkehr auf Nebenstrecken. Sicher ist, dass es Anregungen und Stellungnahmen zum Baugebiet geben wird. Sie sind noch bis zum 20. Dezember möglich und werden in die weiteren Beratungen und Planungen einbezogen.

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