Bevergemeinde hilft Opfern der Erdbeben
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Von schweren Erdbeben betroffen ist Nepal. Den Opfern der Naturkatastrophe will die Gemeinde Ostbevern helfen. Sie bietet einen Vortrag mit einem Spendenaufruf an.
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Denn, so ist es UN-Angaben zu entnehmen, sind dort bisher über 8000 Menschen ums Leben gekommen. Millionen Menschen sind obdachlos, haben alles verloren, leben notdürftig in Zelten und sind in ihren Dörfern zum Teil von der Außenwelt völlig abgeschnitten. Die Gemeinde Ostbevern unterstützt deshalb die Bemühungen der Ostbeveraner Geografin Dr. Susanne Schmidt, für die Opfer dieser Naturkatastrophe Spendengelder zu sammeln. Aus diesem Anlass laden sie gemeinsam für Freitag, 22. Mai, ab 19 Uhr in die Aula der Josef-Annegarn-Schule zu einem Vortrag über das faszinierende Land am Fuße des Himalaya ein.

 Dr. Susanne Schmidt ist seit 2007 am Südasien-Institut der Universität Heidelberg tätig. In ihrer Forschung beschäftigt sie sich mit Gletscherveränderungen im Himalaya und deren Auswirkungen auf die lokale Bevölkerung. Für ihre Untersuchungen hat sie bereits mehrmals die Region bereist. Sie weiß um die Faszination, die die landschaftliche und kulturelle Vielfalt jährlich zahlreiche Touristen, Bergsteiger und Pilger an den Himalaya, das größte Gebirgsmassiv der Erde und Sitz der Götter, reisen lässt. Die verheerende Naturkatastrophe in Nepal hat das Südasien-Institut (SAI) der Universität Heidelberg veranlasst, Spenden für kurz- und langfristige Maßnahmen der Hilfe und Selbsthilfe zu sammeln. Dazu hat die Vereinigung der Freunde und Förderer des SAI den „Nepal Erdbeben Hilfsfonds Heidelberg“ (kurz SAI HELP NEPAL) eingerichtet. Die Mittel sollen für humanitäre Zwecke und Projekte zum Wiederaufbau der Kulturdenkmäler eingesetzt werden.

Das Südasien-Institut ist seit Jahrzehnten wissenschaftlich in Nepal tätig und verfügt seit 1987 über eine Außenstelle in Kathmandu. Die in oder für Nepal tätigen Mitarbeiter des SAI können durch ihre langjährige Vertrautheit mit den örtlichen Verhältnissen und teilweise jahrzehntelange persönliche Bekanntschaften für eine direkte, unbürokratische Auszahlung der Spendengelder garantieren. Der Eintritt zum Vortrag ist frei. Gleichwohl ist am Eingang eine Spendenbox aufgestellt. Der Erlös des Abends wird den Opfern der Naturkatastrophe zugutekommen.

Wer nicht zur Veranstaltung kommen kann aber dennoch spenden möchte, kann das unter einem Spendenkonto tun. Informationen dazu unter www.sai.uni-heidelberg.de/spendenaufruf-nepal.php

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