Bürgermeister gibt sich spät geschlagen
Bild: bjo
Viel Spaß beim Feiern: Die Blau-Weißen Funken unterstützten am Donnerstagnachmittag die Machtübernahme nach Kräften.
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Dort kämpfte der Bürgermeister als Jedi-Retter Obi-Wan Kenobi mit dem stets griffbereiten Lichtschwert und wortgewaltig um seine Herrschaft auch während der jecken Tage: „Mein Universum woll’n sie jetzt regieren und ich soll raus, im Kalten frieren. Sie woll’n den Schlüssel, wollen Bier. Da sag ich nur: So nicht mit mir!“ Im Kampf um die Schlüsselgewalt im Ratssaal half den Möhnen der umjubelte Tanz ebenso wenig wie die Versicherung „Wir Möhnen sind schick, wir Möhnen sind fit“ oder Komplimente für das gelungene Glasfaserprojekt. Nein, Obi-Wan wollte den Schlüssel so recht nicht herausrücken, wenn er den Möhnen doch schon Unterschlupf im Trockenen gewährt hatte. Erst ein Geistesblitz des Jedi brachte schließlich die Wende im Schlüsseldrama: „Zuletzt legt man sich doch nicht an mit ‘ner Frau.“ Klar, dass die Möhnen – und allen voran Prinzessin Silvia II. die „einsatzbereite Möhne im Karneval und Krankenstall“ (Erben) - über den närrischen Triumph jubelten.

Prinzessin gerührt

Zu Tränen gerührt war die Prinzessin nur wenige Augenblicke später. Da überreichten ihr die Möhnen ein Prinzessinnen-Diadem. Keine Frage: Das wird sie mit Stolz tragen, und es wird sie zukünftig immer an ihre Regentschaft im Everswinkeler Karneval erinnern – auch, wenn sie in der kommenden Session in die Reihe der Möhnen zurückkehren wird. Bleibt nur zu hoffen, dass die Wetter-Bünde der Möhnen nicht nur für Regen am Weiberfastnachtstag, sondern auch für strahlenden Sonnenschein am Rosensonntag sorgen. Ihnen, allen anderen Zugteilnehmern und nicht zuletzt auch den vielen Jecken, die wieder am Straßenrand stehen wollen, ist es zu wünschen.

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