DJK Rot-Weiß baut auf eigene Kosten
Für die Sportstätten-Erweiterung der DJK Rot-Weiß Alverskirchen hat der Gemeinderat jetzt grünes Licht gegeben. Die Kosten trägt der Verein in vollem Umfang.

Alverskirchen (sib) - Die DJK Rot-Weiß Alverskirchen darf ihr Sportlerheim erweitern. Dafür hat am Dienstag der Everswinkeler Gemeinderat grünes Licht gegeben. Die Kosten für den Anbau trägt der Verein in vollem Umfang. Fragen beispielsweise zur Finanzierung des Bauvorhabens habe die DJK fristgerecht und umfangreich beantwortet, sagte Bürgermeister Sebastian Seidel. Die Zustimmung zum Bauvorhaben sei bereits zuvor einstimmig in verschiedenen Gremien gegeben worden. Eine teilweise Kostenübernahme für den Anbau hatte die Gemeinde zuvor abgelehnt – die Kosten für Bau und Bewirtschaftung liegen in vollem Maße bei der DJK. Diskussionen gab es über den Lärmpegel, der durch Aktivitäten im Anbau entstehen könnte. Diesbezüglich konnte Bürgermeister Seidel die Fraktionen beruhigen: „Ein Sachverständiger aus Münster hat sich auf Anfrage der DJK Rot-Weiß die Situation angeschaut und eine mündliche schalltechnische Stellungnahme abgegeben. Solange die entsprechenden Fenster geschlossen gehalten werden, sollte die Lautstärke kein Problem darstellen.“

Gute Nachrichten hatte Seidel bezüglich der bisher ausschließlich bei der DJK Rot-Weiß liegenden Finanzierung. „Das NRW-Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung hat in der vergangenen Woche einen Entwurf für kommunale Entwicklung herausgegeben. Das könnte für die DJK Rot-Weiß interessant sein. Für kommunale Begegnungsstätten ist da viel Musik drin.“ Auch wenn der Bundeshaushalt noch nicht feststehe, könne sich der Verein auf die Möglichkeit einer Förderung einstellen. Mit Geldern von Bund und Land sollen voraussichtlich 12,5 Millionen Euro für kommunale Bauprojekte zur Verfügung gestellt werden. Mit dem Fördertopf können private Bauvorhaben zu 35 Prozent oder mit maximal 50 000 Euro gefördert werden, gemeindliche zu 65 Prozent beziehungsweise maximal 250 000 Euro. Damit bestehe für die DJK Rot-Weiß theoretisch die Möglichkeit, einen Teil der Anbau-Kosten auszulagern. „Der Vorteil daran ist, dass die Förderung deutlich schneller zustandekommen kann als die eines IKEK (Integriertes kommunales Entwicklungskonzept)“, so Seidel. Er betonte, dass auch andere Alverskirchener Vereine die Förderung im Hinterkopf behalten sollten.

SOCIAL BOOKMARKS