Dorf zeigt sich von der Schokoladenseite
Bild: Mettelem
Das erste Puzzleteil in Alverskirchen erhielt Paul Tegelkämper als Vorsitzender der Kreisbewertungskommission.
Bild: Mettelem

Abwechslungsreich, informativ und unterhaltsam stellten die Alverskirchener Bürger an verschiedenen Stationen ihr Dorf und seine Entwicklung vor und bezogen dabei auch die Mitglieder der Kommission mit ein.

Sie erhielten nämlich an den verschiedenen Standorten jeweils ein Puzzleteil. In ihrer Gesamtheit gaben die Fragmente am Endpunkt der Rundfahrt ein neues Bild von Alverskirchen. Themen wie „Landwirtschaft“ wurden von Leonard Schulze Hockenbeck erläutert, Petra Eikelmann von den Alverskirchener Bienenfreunden führte zum nahen Bienenstock. Mit dem Bus ging es dann ins Gewerbegebiet Kleikamp, wo Edgar Theilmeier die wirtschaftliche Entwicklung des Dorfs im Blick hatte, zu der unter anderem die vorbildliche Ausbildungslage, die Integration von Flüchtlingen in die Arbeitswelt und überregionale Projekte gehören.

Mit der „Bimmelbahn“ ging es dann durch das Dorf, vorbei am bekannten Baugebiet „Königskamp“, dessen Entwicklung Bauamtsleiter Norbert Reher Revue passieren ließ. Weiter ging es zum Bergkamp, wo die Bemühungen um die Verdichtung in den Wohngebieten erläutert wurde. Historie und Moderne wurden anschaulich verbunden mit der Vorstellung denkmalgeschützter Gebäude und der Installation des Glasfasernetzes in Alverskirchen. Deutlich wurde die generationenübergreifende Vereinsarbeit mit den Besuchen beim Spielmannszug Alverskirchen, wo Ludger Kemker ein Loblied auf seinen Ortsteil zum Ausdruck brachte.

Klaus Brüning, Vorsitzender des Bürgerschützenvereins, stellte mit dem 92-jährigen Paul Averbeck und dem noch sehr jungen Paul Cremann den sogenannten „Generationen-Paul“ vor, der die Zukunft des Dorfs verdeutlichen sollte.

Brünings Plädoyer dürfte seinen Nachhall bei der Bewertungskommission haben. Überhaupt zeigte sich, dass die Jugend im Ort gut versorgt erscheint. Ob im Bewegungs-Kindergarten, wo ein flotter Tanz vorgeführt wurde, in der Grundschule, wo fröhlicher Gesang die Kommission empfing, und die Aktivitäten der Landjugend im Pfarrhaus – die Zukunft Alverskirchens scheint gesichert. Aber auch die Senioren trugen mit einem Lied zum Gelingen der Aktionen bei, die mit einem fröhlichen Fest auf dem Kirchplatz abgeschlossen wurden.

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