Ein Sommernachtstraum mit Talenten
Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“ ist ein Klassiker, der die Schülerinnen und Schüler des achten Jahrgangs der Freien Waldorfschule mit eignen Ideen und Inszenierungen aufpeppten. Die Vorstellungen sind am Samstag und Sonntag geplant.  

 Es ist gute Tradition an Waldorfschulen, dass zum Ende der Klassenlehrerzeit nach acht Jahren ein großes Theaterstück einstudiert wird“, berichtet Klassenlehrerin Andrea Witte. „Um die Aufgabe zu bewältigen, brauchen sie die Kraft und das Vertrauen der Gruppe.“ Dann könne das Spiel auch weitergehen, wenn mal etwas schief gehe. Sechs Wochen lang proben die Schülerinnen und Schüler für ihre Aufführung. Arbeit, die Regisseur Hilmar Röder in zwei Abschnitte aufteilt. „Zunächst ging es darum, das Material zu sichten und sich dem Thema zu nähern“, sagt er. Zudem lernten die Kinder in dieser Phase die Grunddisziplinen der schauspielerischen Arbeit kennen und konnten sich in den verschiedenen Rollen des Stücks ausprobieren. Später dann haben sie das Stück von Shakespeare sogar mit eigenen Szenen bereichert und die Liebesthematik aus dem Sommernachtstraum in das Spiel einer Fernsehshow übertragen. „Die Schüler haben sich ihre Rollen sehr beweglich und selbstständig erarbeitet“, blickten Witte und Röder zurück. Zudem sei der Sommernachtstraum gut für das Theaterprojekt geeignet: „Das Stück bietet viele kleinere Rollen, so dass sich jeder einbringen kann.“ Und das natürlich mit den persönlichen Talenten und Begabungen: So finden sich auch Geigen- und Klavierspiel in der Aufführung. Aber nicht nur die Schüler bringen ihre Fähigkeiten ein: „Wir bekommen viel Unterstützung der Eltern und weiterer Helfer“, dankt Witte. Mitzuerleben ist der „Sommernachtstraum“ am Samstag ab 19.30 Uhr und am Sonntag ab 16 Uhr in der Turnhalle der Waldorfschule. Der Eintritt ist frei.

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