Farm-Saat steigert erneut den Umsatz
Über ein Umsatzplus von 16 Prozent freuen sich (v. l.) Vorstand Swen Wolke, Johannes Berlage (Aufsichtsrat), Ludwig Feldmeier (Aufsichtsratsvorsitzender) und Michael Hoppenberg (Aufsichtsrat).

Wolke begründet das positive Ergebnis unter anderem mit dem Erfolg der Farm-Saat-Maissorten in der Praxis, deren Gesamtabsatz um 16 Prozent gestiegen ist: „Mit regional unterschiedlicher Ausprägung haben wir Marktanteile hinzugewonnen. Besonders die Zuwächse im Inland, aber auch in Polen und den Niederlanden, haben ihren Anteil an diesem Ergebnis.“ Außerdem verzeichneten Gräsermischungen sowie die greeningfähigen Zwischenfruchtmischungen erfreuliche Absatzsteigerungen.

Das Vertriebsnetz der Farm-Partner wurde im vergangenen Geschäftsjahr ausgebaut. Auch die Intervalle der Sortenzulassungen sowie ihre Qualität sind bei den Farm-Saat-Sorten weiterhin auf höchstem Niveau. Zur qualitativen Stabilität des Portfolios trägt zudem der neue Züchtungsstandort in Osterhofen bei, der im August 2015 eingeweiht worden war. „Die Effektivität der Züchtung wird weiter steigen. Erste Erfolge sind bereits absehbar“, sagt Züchter Ludwig Feldmeier.

Für das kommende Geschäftsjahr erwartet Farm-Saat erstmals eine Unterbrechung der Wachstumskurve des Unternehmens. Grund dafür sind die heterogenen Bedingungen der Vegetation. Während der Norden und Nord-Westen Deutschlands von der Witterung profitierte, haben Standorte in Bayern und Baden-Württemberg hingegen aufgrund der Trockenheit bereits im August mit der Ernte notreifer Bestände begonnen. Durch den Hitzestress wurden einige Vermehrungsbestände massiv geschädigt. Diese Faktoren werden das Ergebnis des laufenden Geschäftsjahrs negativ beeinflussen, wodurch das Wachstum des laufenden Geschäftsjahrs gedämpft wird.

Die Anbaufläche wird sich auf einem gleichbleibenden Niveau einpendeln. Regional sind kleine Zuwächse oder Rückgänge, je nach Versorgungslage des Grundfutters, zu erwarten. Der Absatzanstieg im Gräsermischungsprogramm bestätigt außerdem, dass insgesamt ein Aufholbedarf an Grundfutter besteht.

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