Feuerwehr leistet Beitrag zur Sicherheit
Bestens aufgestellt ist nach Expertenmeinung die Freiwillige Feuerwehr Everswinkel mit ihren beiden Löschzügen in Everswinkel und Alverskirchen – das Bild zeigt eine gemeinsame Übung. Erforderliche Nachbesserungen werden in den nächsten Jahren erfolgen.

 Mehr als zwölf Jahre ist es her, dass ein solcher Brandschutzbedarfsplan für die Gemeinde erstellt worden war. Zeitliche, gesetzliche und andere kommunale Aufgaben machten nun eine Neuauflage dieses Papiers notwendig, das im Resümee für die Gemeinde Everswinkel positiv ausfällt. Deutlich wurde aber auch, dass es eine Pflichtaufgabe für die Kommune sei, für die Sicherheit ihrer Bürger zu sorgen. Und das kostet: Viele Bürger wüssten nicht, wie teuer die Arbeit der freiwilligen Feuerwehr zu bewerten sei, wurde mitgeteilt: Der Gegenwert dieser ehrenamtlichen Leistung müsste jährlich an Personalkosten – in Everswinkel – mit 4,3 Millionen Euro in Rechnung gestellt werden. Dargestellt wurde auch, dass eine Erreichbarkeit der Einsatzstellen im Bereich Everswinkel innerhalb von acht Minuten in durchschnittlich 98 Prozent garantiert wird. Es wurde dargelegt, dass in den Randgebieten der Gemeinde die Freiwilligen Feuerwehren aus Freckenhorst, Hoetmar und Sendenhorst Hilfe leisten können. Die Achillesferse der Everswinkeler Wehr sei die Tagesverfügbarkeit der Einsatzkräfte. Die Anzahl der Wehrleute werde manchmal knapp. Es sollte daran gearbeitet werden, dass mehr Mitglieder der Feuerwehr aus den Betrieben vor Ort rekrutiert werden, hieß es. Dazu ist überaus positiv die Arbeit der Jugendfeuerwehr bewertet worden. Die Anregung, künftig jährlich die Personalverfügbarkeit und die Erreichbarkeit sowie die Entwicklung der Jugendfeuerwehr zu überprüfen zu wollen, wusste Ordnungsamtsleiter Thomas Stohldreier zu entkräften: „Diese Ziele sind seit einigen Jahren im Haushaltsplan festgeschrieben.“ Martin Welzel berichtete aus dem Bereich des Ordnungsamts, dass vor allen Dingen die TEO-Kooperation mit den Gemeinden Telgte und Ostbevern für den Brandschutz eine Bereicherung sei. Gemeinsame Grundlehrgänge, ein zentrales Schaummittellager sowie gleiche Standards bei den Geräten, der Schutzkleidung und der Ausbildung seien die beste Voraussetzung für eine gelungene Zusammenarbeit.

SOCIAL BOOKMARKS