Finanzen sind das tägliche Geschäft
Bild: Stempfle
Die Mitarbeiter des Amts für Finanzen, Liegenschaften, Wirtschaftsförderung sowie der Gemeindewerke: (v. l.) Thorsten Triphaus, Elke Niesmann, Brigitte Zimmermann, Christiane Bürgin (Amtsleiterin und Kämmerin), Melian Stanke, Annette Glose, Matthias Loewe, Stefan Jannemann, Thomas Spieß, Margret Lamenta, Markus Tecklenborg und Wolfgang Tresp.
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Im Amt für Finanzen, Liegenschaften, Wirtschaftsförderung geht es in erster Linie ums Geld. Seit im Haushalts- und Rechnungswesen der Gemeinde auf der Basis der kaufmännischen doppelten Buchführung gearbeitet wird, folgt das Kalenderjahr der Mitarbeiter von Amt 20 – wie es im Rathaus kurz genannt wird – einer klaren Linie.

Die ersten drei Monate gehören ganz dem Jahresabschluss mit seinen Bestandteilen Bilanz, Ergebnisrechnung, Finanzrechnung, Anhang und Lagebericht. Während der nächsten zwei Monate dreht sich alles um den Gesamtabschluss, der auch die verselbstständigten Bereiche Abwasserwerk und Gemeindewerke mit der Kernverwaltung zusammen betrachtet. Dann geht es nahtlos weiter mit den Vorbereitungen zur Aufstellung des nächsten Haushaltsplans, bis dieser Monate und zahllose Berechnungen und Beratungen später vor Weihnachten dem Rat der Gemeinde vorgelegt wird.

Selbstverständlich ist die Überwachung und Verwaltung der Finanzmittel der Gemeinde ständige Aufgabe des Finanzmanagements. Finanzbuchführung, Anlagenbuchhaltung, Controlling und Berichtswesen bestimmen den Alltag. Die Gemeindekasse führt die gesamte Zahlungsabwicklung durch und verantwortet das Liquiditätsmanagement. In einem weiteren Aufgabenbereich dreht sich alles um Gebührenkalkulationen, Satzungsangelegenheiten und die Veranlagung von Steuern, Gebühren und Abgaben. Wesentliche Einnahmen der Gemeinde sind Gewerbesteuer, Grundsteuer, Hundesteuer, Abfallgebühren und Straßenreinigungsgebühren. Wer was und wie viel zu zahlen hat, wird im Amt 20 genau berechnet.

Daneben ist dieses Amt auch zuständig für Bereitstellung und Bewirtschaftung von Grundstücken. Und natürlich auch für die Wirtschaftsförderung. Gewerbeflächen müssen bereitgestellt und vermarktet werden, Unternehmen werden bei Ansiedlungen, bei der Gründung oder Veränderungen beraten. Last not least garantiert die Wirtschaftsförderung als „Behördenlotse“, dass die Anliegen von Unternehmen in der Verwaltung an die richtigen Stellen gelangen. Zu guter Letzt: In einem Büro des Amtes 20 im Erdgeschoss des Rathauses kann man seine Mülltonnen an-, ab- und ummelden.

Mehr dazu in der Dienstagsausgabe der „Glocke“.

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