Förderung für Sportheim und Kulturwerkstatt
Bild: Manouras
Fördergelder aus dem Dorferneuerungsprogramm 2019 erhält die DJK Rot Weiß Alverskirchen. Mit den Mitteln in Höhe von 189 000 Euro soll das Sportheim ausgebaut werden.
Bild: Manouras

 In diesem Jahr werden 282 Projekte in 129 Gemeinden mit rund 23 Millionen Euro von Land und Bund unterstützt.

Im Vergleich zum Programmjahr 2018 sind das rund 17,1 Millionen Euro mehr, die in die Orte und Ortsteile mit bis zu 10 000 Einwohnern gehen.

„Für die Landesregierung gilt mit Blick auf unsere Dörfer der Dreiklang: Bewahren, stärken, gestalten. Zukunftsfähige Dörfer sind für Nordrhein-Westfalen so wichtig, wie Bienen für das Ökosystem. Die ländlichen Räume mit ihren zahlreichen Dörfern und dörflich geprägten Kommunen sind Heimat, Lebens- und Wirtschaftsräume für nahezu die Hälfte der Einwohner unseres Landes.  Mit dem Dorferneuerungsprogramm fördern wir mit rund 23 Millionen Euro 282 Projekte in 129 Gemeinden. Das ist eine Verdreifachung der geförderten Projekte gegenüber dem vergangenen Jahr und nahezu eine Vervierfachung der Fördermittel“, sagt Ministerin Ina Scharrenbach.

189 000 Euro erhält der Sportverein DJK Rot-Weiß Alverskirchen für die Erweiterung des örtlichen Sportheims. Den Antrag hatte der Verein gestellt, da er den Anbau finanziell allein schultern wird. Förderwürdig gilt die „Errichtung einer dorfgemäßen Gemeinschaftseinrichtung als Aus-tausch- und Begegnungsort“, wie es in der Mitteilung des Ministeriums heißt.

Auch die Bevergemeinde kann sich über einen Zuschuss freuen: Die Kommune erhält 250 000 Euro für die Weiterentwicklung und den barrierefreien Ausbau der dorfgemäßen Gemeinschaftseinrichtung. Dahinter verbirgt sich die Weiterentwicklung der Ostbeverner Kulturwerkstatt zu einem multikulturellen Zentrum.

„Grundlegendes Ziel des Förderprogramms ,Dorferneuerung 2019‘ ist es, Orte und Ortsteile von bis zu 10 000 Einwohnern in ländlichen Räumen in ihren dörflichen beziehungsweise ortsteil-spezifischen Siedlungsstrukturen als Lebens-, Arbeits-, Erholungs-, Kultur- und Naturräume für die Menschen zu sichern und weiter zu entwickeln. Viele Maßnahmen zielen auf die Stärkung des örtlichen Zusammenhalts ab, schaffen Begegnungsräume, machen Infrastruktur zukunftsfest“, betonte Ministerin Scharrenbach weiter.

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