Gänsehaut-Feeling mit „Goldplay“
Bild: J. Kleigrewe
Die vier Musiker von „Goldplay“ standen in der Everswinkeler Festhalle dem Original, „Coldplay“, in nichts nach.
Bild: J. Kleigrewe

Doch das Problem an Bands, die so berühmt sind, ist, dass sie meist nur zwei bis drei Termine pro Tour in Deutschland haben und dann nur in den größten Stadien. Dass man das Gefühl eines Coldplay-Konzerts aber auch in einem deutlich kleineren Rahmen erleben kann, bewies am Samstagabend die Coverband „Goldplay“ in der Everswinkeler Festhalle.

Mitreißende Show

„Goldplay“, bestehend aus Sänger Sven Ruppert, Drummer Martin Werner, Bassist Maré Redweik und Gitarrist Markus Schmidt, versprach ein authentisches „Coldplay“-Konzert und hielt dieses Versprechen mehr als ein. Vor knapp 150 Fans in der Festhalle brachten die vier Musiker weit mehr als die reinen Songs auf die Bühne. Bis in ihre Outfits und die Bühnendekoration, mit einem bunt bemalten Klavier wie beim Original, hatte die Coverband sich ganz an ihren Idolen orientiert. Auch in der kleinen Festhalle schaffte es „Goldplay“ an die energiegeladenen und mitreißenden Shows von „Coldplay“ anzuschließen.

 Die Musiker spulten nicht nur einfach die bekannten Lieder herunten, sondern spielten mit dem Publikum, wie es auch Coldplay macht. Die Besucher in der Festhalle tanzten vor der Bühne, sangen und klatschten lautstark mit. Gerade Sänger Sven Ruppert wusste das Publikum gekonnt in seinen Bann zu ziehen und mitzureißen. So kam ein wenig Stadionfeeling in der Festhalle. Als dann schließlich die ganz großen Hits wie „Viva la vida“, „Clocks“ oder auch „In my Place“ von „Goldplay“ angestimmt wurden, gab es im Publikum kein Halten mehr. Die vier Musiker hatten es geschafft, den Eindruck zu erwecken, dass tatsächlich das britische Original seine Hits spielte.

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