Geburtstagsfeier fördert Zusammenhalt
An der Stele zwischen Everswinkel und Alverskirchen, die an die Fusion der beiden Pfarrgemeinden erinnert, feierten Dr. Hector Sanchez (l.) und Heinrich Hagedorn einen Wortgottesdienst mit den Frauen.

Anlässlich des Geburtstags fand ein Stelengang statt, an dessen Ende sich die Frauen der Gemeinden St. Magnus und St. Agatha auf halber Strecke zwischen Everswinkel und Alverskirchen an eben jener Stele trafen, die die Fusion der Gemeinden aus dem Jahr 2009 repräsentiert. Nach einem kurzen Gottesdienst an der Stele, gehalten von den Gemeindepfarrern Heinrich Hagedorn (St. Magnus) und Dr. Hektor Sanchez (St. Agatha), folgte ein kurzer Fußmarsch zum nahe gelegenen Übungsraum des Blasorchesters Everswinkel (BOE), in dem die Geburtstagsfeierlichkeiten stattfanden. Für Kurzweil, sowohl während des Stelengangs als auch bei der anschließenden Feier sorgte der Spielmannzug Alverskirchen. Im Festsaal begrüßten die Ersten Vorsitzenden beider Frauengemeinschaften, Rita Stalbold (Alverskirchen) und Margret Lamenta (Everswinkel) die mehr als 100 Anwesenden. Rita Stahlbold erinnerte dabei an den christlichen Aspekt der KFD: „Bei uns ist es nicht nur gemütlich, sondern auch christlich.“ Gemeinsam erläuterten die beiden Vorsitzenden ihren Traum von einer zukünftigen KFD. nach diesem Moment der Besinnlichkeit bestimmte die Geselligkeit das Geschehen im BOE-Übungsraum. Damit die ehemals getrennten Gemeinden den persönlichen Kontakt untereinander in Zukunft noch intensiver pflegen, gab es gleichzeitig mit der Stürmung des Buffets noch etwas Besonderes. Im Rahmen eines Kennenlernspiels zogen die Frauen beider Gemeinschaften je einen Namen eines Mitglieds der anderen Gemeinschaft. Ziel dieses „intergemeinschaftlichen Austausches war es, den Träger des gezogenen Namens während des Essens ausfindig zu machen und kennenzulernen. Für viel Spaß und Gelächter sorgte zudem Magdalena Münstermann von der Spielschar Alverskirchen, als sie in einem Sketch die vermeintlich fromme Kirchgängerin parodierte, die während der Messe mit ihren Gedanken überall, aber nicht bei der Andacht ist. Dabei ließ sie Anekdoten zu verschiedenen Gemeindemitgliedern einfließen, die ohne Ausnahme Beifall ernteten. Fazit: Die Feier kam an bei den KFD-Mitglieder. Ähnliches soll es, wie aus Reihen der KFD-Vorstände verlautete, künftig häufiger geben.

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