Gemeinde und Landwirte suchen marode Wege
Bild: Hilleke
Freuten sich über die rege Beteiligung an der Jahreshauptversammlung (v. l.) Josef Strappe, Berthold Buntenkötter (Volksbank), Silvia Leivermann, Ewald Homann, Christoph Gerd-Holling, Karl Brinkmann, Karl Schniederkötter und Martin Gerdemann als Mitglieder des Vorstands des Landwirtschaftlichen Ortsverbandes Everswinkel und Alverskirchen.
Bild: Hilleke

Nach einer Begrüßung durch den Vorsitzenden Karl Brinkmann ging es um die Vorstellung der Jahres- und Kassenberichte. In den Jahresberichten der beiden Ortsverbände wurden Aktionen des Jahres 2012 noch einmal in Erinnerung gerufen.

Neben den Erwähnungen von Radtouren, Stallbesichtigungen und dem Aufstellen von Feldrandschildern, die Interessierten Informationen über die Pflanze auf dem jeweiligen Feld geben, mahnte Silvia Leivermann auch vor einer dramatischen Entwicklung.

Im Radio habe sie folgenden Ausspruch zweier Großstadtmädchen, die aufs Land gefahren waren, gehört: „Die schwarze Kuh gibt die Vollmilch und die braune Kuh gibt H-Milch.“ Diese falsche Feststellung zeige eine Entwicklung der Unkenntnis der Abläufe in der Landwirtschaft, die in der Bevölkerung immer weiter voranschreite, befürchtete Leivermann.

Jeweils am 1. Juni eines jeden Jahres werde der Tag der Milch gefeiert. Aufgrund der guten Resonanz von 2012 will der Ortsverband Alverskirchen die Tradition weiterführen und an diesem Tag die dritte Klasse der Grundschule einladen. Die Kinder können so die Tieren kennenlernen und die Arbeit der Landwirte verstehen. Als Leivermann berichtet, dass die Kinder im vergangenen Jahr zum Hof laufen mussten, versprach Bürgermeister Ludger Banken  sogleich, dass sich diesbezüglich eine Lösung finden werde.

 Nachdem auch die Kassenprüfer ihre Arbeit vorgestellt hatten, wurde der Vorstand einstimmig von der Versammlung entlastet. Schließlich stellte der Bürgermeister Banken das Wirtschaftswegekonzept (WWK) der Gemeinde vor. Das diene der Verbesserung der Wirtschaftswege der Gemeinden Everswinkel und Alverskirchen. „Viele Wege sind nicht mehr ganz neu, und die Maschinen, die diese nutzen, werden auch nicht kleiner“, erklärte Banken.

Gemeinsam mit den Landwirtschaftlichen Ortsverbänden will die Gemeinde herausfinden, welche Wege saniert werden müssen. Die Pläne sollen in den kommenden Monaten öffentlich zugänglich gemacht werden, so dass Vorschläge entgegengenommen werden können. Das WWK diene als Vorlage für das Sanierungskonzept der Gemeinde.

Mehr dazu lesen Sie in der Mittwochsausgabe der „Glocke“.

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