Gemeindeteile wachsen aufeinander zu
Bild: Stempfle
Vier Linden haben die Grundschüler aus Alverskirchen und Everswinkel entlang der Hauptstraße gepflanzt. Vor zehn Jahren hat das Bürgerteam Alverskirchen diese Aktion initiiert, 2020 soll der Lückenschluss erfolgen. Nach dem Marsch stärkten sich die Schüler mit Trinkmilch vom DMK.
Bild: Stempfle

Von beiden Gemeindeteilen aus haben sich die Schüler sowohl aus Alverskirchen als auch aus Everswinkel am Mittwochmorgen auf den Weg gemacht, um sich in der Nähe des Grenzsteins zu treffen. Der Grund für den Marsch: Jede Klasse pflanzte an der Verbindungsstraße zwischen den Ortsteilen eine Linde, für die die Schüler eine Baumpatenschaft übernehmen. Eine Stele, die der Bauhof neben jeder einzelnen Linde angebracht hat, zeigt ein Klassenbild sowie das Jahr der Einpflanzung.

„Es ist schön, anhand der Bäume zu sehen, wie Alverskirchen und Everswinkel aufeinander zuwachsen“, betonte Dagmar Gilsdorf vom BTA. Auch Bürgermeister Ludger Banken zeigte sich erneut begeistert von der Aktion: „Das, was die beiden Kirchengemeinden schon geschafft haben, grenzübergreifende Angebote zu machen, führen die Grundschüler in jedem Jahr mit der Baumpflanzaktion fort.“

1,5 Kilometer zwischen Everswinkel und Alverskirchen seien nun schon mit Linden bepflanzt worden, rund ein Kilometer fehle noch, erklärte Bernd Schumacher, der Umweltbeauftragte der Gemeinde. Dann säumen zahlreiche Linden den Weg entlang der Hauptstraße. Warum man sich gerade für dieses Gewächs entschieden hat, weiß Schumacher: „Die Linde ist ein Siedlungsbaum und symbolisiert Fruchtbarkeit. Sie soll als verbindendes Element dienen.“ Zudem sei die Verbindungsstraße zwischen Alverskirchen und Wolbeck auch mit dieser Baumart bepflanzt, da habe es sich angeboten, ein einheitliches Gesamtbild zu schaffen, so der Umweltbeauftragte.

„In 2020 vollführen wir mit der Aktion den Lückenschluss“, freute sich Dagmar Gilsdorf. Ob es dann eine weitere Initiative geben wird, weiß sie noch nicht, Zeit zur Ideenfindung sei aber noch. „Vielleicht pflanzen wir dann jedes Jahr eine Straßenlaterne entlang des Radwegs“, sagte sie mit einem Augenzwinkern Richtung Bürgermeister.

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