Jörg Rehfeld übernimmt Schul- und Ordnungsamt
Bild: Mettelem
Einen leeren Schreibtisch wird Jörg Rehfeld als neuer Amtsleiter so schnell nicht vorfinden. Bürgermeister Sebastian Seidel (l.) stellte den neuen Mitarbeiter jetzt offiziell vor. 
Bild: Mettelem

 Jörg Rehfeld sind die verschiedenen Arbeitsfelder seines Amts nicht unbekannt, hat er doch in seinen nunmehr 30 Dienstjahren zahlreiche Erfahrungen sammeln können.

Er absolvierte die Fachhochschule des Bundes in Mannheim, schloss sie ab als Diplom-Verwaltungswirt, arbeitete für die Agentur für Arbeit in der Familienkasse und in der Leistungsabteilung, kennt sich im Sozialamt und im Jobcenter aus, fungierte bei der Stadt Warendorf in der inneren Organisationsberatung und war in den vergangenen Jahren als Teamleiter innerhalb der Ordnungsbehörde für den Straßenverkehr zuständig: „Praktisch für alles, was parkt, fährt und fliegt“, fasste Jörg Rehfeld mit einem Augenzwinkern zusammen.

Der Wechsel von der Stadt Warendorf zur Gemeinde Everswinkel „passte irgendwie“, betonte Rehfeld, der sich in den Bewerbungsvoraussetzungen in vielen Teilen wiedergefunden habe. So sei dieser Wechsel von einem schönen Arbeitsplatz zu einem noch schöneren folgerichtig. Die Verbindung zur Stadt Warendorf werde schließlich nicht abreißen, gebe es doch schon im Schulwesen enge Kontakte, betonte Bürgermeister Sebastian Seidel.

Die Schulen und insbesondere die erforderliche Digitalisierung seien für ihn eine besondere Herausforderung, erklärte Jörg Rehfeld, der sich in den vergangenen Wochen in Everswinkel mit Hilfe seiner Mitarbeiter und seines Vorgängers Thomas Stohldreier einen Überblick über seine künftige Tätigkeit verschafft hat. Kontakte habe es auch schon mit der Flüchtlingsinitiative und dem Integrationpoint gegeben, Besuche in den verschiedenen Übergangswohnheimen gehörten dazu. Kontakte zur Feuerwehr werden in der nächsten Generalversammlung geknüpft, die am Freitag, 1. März, ab 19.30 Uhr in der Festhalle stattfindet.

Neben seinem Beruf will der 53-jährige Warendorfer sportlich aktiv bleiben, mal mit dem Fahrrad nach Everswinkel fahren, als Fußballfan aber eher passiv sein: „Bei Schalke läuft es zurzeit nicht so gut.“ Aktiv ist er allerdings noch im Schützenverein Ostbezirk, wo er 2014 sogar Schützenkönig war.

SOCIAL BOOKMARKS