Johannes-Kita: offen mit Konzept
Bild: Mettelem
Carola Fislage (r.), Leiterin des Johannes-Kindergartens, führte die Ausschussmitglieder durch die neuen Räumlichkeiten.
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„Offen mit Konzept“ lautet das Motto, unter dem die elf Erzieherinnen und ein männlicher Erzieher mit den Kindern arbeiten. Cordula Fislage, Leiterin der Einrichtung, betonte, dass die Mädchen und Jungen auch Regeln einhalten müssen. Es habe sich aber bewährt, dass sich jedes Kind seinen Spielraum, seinen Spielkameraden, ja sogar seine Betreuung frei wählen kann.

Das bestätigte Frank Peters, Jugendhilfeplaner des Kreises Warendorf: Mit diesem Konzept funktioniere die frühkindliche Bildung bedarfsgerecht. Peters erläuterte die Kindergartenbedarfsplanung für die Saison 2019/2020. Die frohe Botschaft für Everswinkel: Alle Kinder unter drei Jahren und über drei Jahren erhalten ein Angebot. Die Eltern können sich persönlich einen Eindruck von den Kindergärten machen. Die Eltern melden ihren Wunsch bei den Gemeinden an, das Jugendamt sammelt die Anmeldungen und trifft dann die Zuteilungen.

Es gebe zwar immer Situationen, in denen man den Erstwunsch der Eltern nicht erfüllen könne, aber die Betreuung sei gesichert. Das sei nur möglich, da es eine Dependance im Stöppkenhues gebe und zwei Gruppen im ehemaligen Johanneskindergarten an der Bergstraße in Trägerschaft der katholische Kirche im Angebot seien.

In Everswinkel werden 423 Plätze bereitgestellt: 315 für Kinder über drei Jahre, 74 für Kinder unter drei Jahren und 34 für Kinder unter zwei Jahren. Somit erreiche Everswinkel eine Versorgungsquote von 65,4 Prozent, erläuterte Peters. Im gesamten Kreis liege sie bei 46,02 Prozent.

Interessant sei ein Blick auf die gebuchten Betreuungszeiten: 49 Kinder sind in der 25-Stunden-Betreuung, 226 Kinder werden in der Woche an 35 Stunden betreut, 148 Kinder sind 45 Stunden pro Woche im Kindergarten.

Bürgermeister Sebastian Seidel bestätigte in der Sitzung die sehr gute Zusammenarbeit der Gemeinde mit den Trägern und dem Jugendamt des Kreises und dankte dem Bürger, der die Errichtung des Johannes-Kindergartens ermöglicht und so die Situation verbessert hat.

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