KG „Schwarz-Gold“ sagt Session ab
Archivfoto: Wiengarten
Premiere gefeiert hat in diesem Februar der erste Karnevalsumzug durch die Telgter Innenstadt. Eine Neuauflage wird jedoch so schnell nicht stattfinden: Die KG „Schwarz-Gold“ hat die Telgter Session 2020/21 coronabedingt abgesagt.
Archivfoto: Wiengarten

Tausende Besucher jubelten den Teilnehmern und Telgtes Tollität Prinzessin Ingrid I. von Reisedrang mit Walzerklang (Amshoff) vom Straßenrand aus zu.

Eine Premiere, die aller Voraussicht nach in der kommenden Session keine Neuauflage erfährt. Schon vor dem ersten Karnevalsumzug durch Telgte hatten die Verantwortlichen der Karnevalsgesellschaft „Schwarz-Gold“ deutlich gemacht, dass ein Umzug nicht zwangsläufig in jedem Jahr stattfinden würde. Aufgrund der Corona-Pandemie und der damit verbundenen fehlenden Planungssicherheit haben sich die Telgter Karnevalisten jetzt zu einer Absage entschlossen, die allerdings nicht nur einen möglichen Karnevalsumzug 2021 betrifft.

„Wir haben uns aus gegebenem Anlass dazu entschieden, die Session 2020/21 abzusagen“, verkündet die KG „Schwarz-Gold“ auf der Homepage der Gesellschaft ebenso wie auf ihrer Facebook-Seite. „Es gibt überhaupt keine Planungssicherheit und somit auch keine vernünftige finanzielle Grundlage diese Session durchzuführen“, bedauern Präsident Franz Winkels und Vizepräsident Andreas Diller in einer gemeinsam unterzeichneten Erklärung der Karnevalsgesellschaft.

Beide verkünden auch, dass Prinzessin Ingrid I. von Reisedrang mit Walzerklang bereit sei, die KG ein zweites Jahr zu unterstützen und ihre Amtszeit zu verlängern. Für die KG „Schwarz-Gold“ ist das eine zweite Premiere. Bekanntlich ist Ingrid I. die erste Prinzessin in der Vereinsgeschichte – und nun auch die erste Tollität in der Historie der 1966 gegründeten Karnevalsgesellschaft „Schwarz-Gold“, die zwei Sessionen als Tollität regieren wird.

„Natürlich ist es schade, dass wir in der kommenden Session, so wie es momentan aussieht, keinen Karneval feiern können“, bedauern Franz Winkels und Andreas Diller. Ganz allerdings haben die Verantwortlichen die Hoffnung auf Narrenfeste in der kommenden Session noch nicht aufgegeben: Spontan wolle man etwas auf die Beine stellen, wenn sich die Möglichkeit ergebe, dieses zu tun. Auch soll die verschobene Generalversammlung nach dem 31. August diesen Jahres stattfinden, wenn man eine Möglichkeit dazu sehe.

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