Klimaschutzpreise würdigen Projekte
Bild: Mettelem
Stolze Preisträger und Organisatoren: Im Ratssaal wurden Landjugend sowie Schüler der Grundschule und der Verbundschule für ihr Umweltengagement geehrt.
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Bürgermeister Sebastian Seidel und Innogy-Kommunalmanager Manfred Rickhoff überreichten den Preisträgern ihre Urkunden. Zuvor hatte sich Bürgermeister Seidel bei den zahlreichen Teilnehmern an dem Wettbewerb bedankt. Umweltbeauftragter Bernd Schumacher wies ebenfalls darauf hin, dass dabei viele gute und neue Ideen angestoßen worden seien.

Die drei ausgezeichneten Projekte beschäftigten sich mit der Vermeidung und Reduzierung von Plastikmüll. Die Katholische Landjugend hatte in diesem Jahr einen Lernpfad angelegt, der an acht Stationen Informationen und Anregungen über Möglichkeiten der Plastikvermeidung bietet („Die Glocke“ berichtete). Das Projekt soll die Bürger für das Ausmaß des Plastikkonsums sensibilisieren und zum Umdenken anregen.

Die Kinder der Grundschule Everswinkel haben eine Bastelaktion durchgeführt, mit der ebenfalls das Thema Plastikvermeidung aufgegriffen wurde. Die Verbundschule Everswinkel macht aus Altem Neues – durch „Upcycling“. Statt Plastik und andere Materialien wegzuschmeißen, werden diese auf kreative Weise wiederverwendet und zum Basteln oder für andere Zwecke genutzt.

Manfred Rickhoff machte es spannend, denn verbunden mit den Gewinnerurkunden würdigt Innogy das Engagement mit Preisgeldern. Die Verbundschule erhielt 200 Euro, die Grundschule 300 Euro und die Landjugend 500 Euro. Rickhoff betonte aber auch, die wirklichen Gewinner seien alle Menschen und die Umwelt. Seit 2006 würdigt der Innogy-Klimaschutzpreis regelmäßig zahlreiche gute und vorbildliche Aktionen aus dem lokalen und regionalen Umfeld und bringt sie in die Öffentlichkeit. Er regt damit auch zum Nachahmen an und macht Mut, selbst aktiv zu werden.

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