Kunst trifft Kommerz und Krimskrams
Bild: A. Edelkötter
Das „Symbol Deutschlands“: Simone Thieringer zeigt ihr künstlerisch gestaltetes Brandenburger Tor beim Fest „Komm auf die Wiese, Luise“. Außer Kunst lockten ein Kinderflohmarkt und die offenen Geschäfte zahlreiche Besucher in die Innenstadt.
Bild: A. Edelkötter

Zunächst lohnte ein Bummel über den Kinder-Flohmarkt auf der Königsstraße. Zwischen Büchern, Lego und Porzellan gab es manche Kuriositäten wie ein Uralt-Telefon in Holzoptik und mit Wählscheibe zu entdecken. Für die Händler war das Feilschen jedoch eine schweißtreibende Angelegenheit. Wer keinen Schattenplatz ergattert hatte, musste kreativ werden, um sich Abkühlung zu verschaffen.

Kreativität in schöner Form gab es im Emspark zu bestaunen. Die Telgter WeibsBilder hatten dort einmal mehr eine gelungene Ausstellung organisiert, die ein überraschend breites Spektrum Kunst abdeckte. Rund 24 Aussteller aus der Stadt und dem Münsterland zeigten hier in weißen Pavillons die Ergebnisse ihres Schaffens. Simone Thieringer, eine der Organisatorinnen, freute sich über die Unterschiedlichkeit der Bilder und der verwendeten Materialien. „Es gibt Werke auf Holz, Schalbrettern, Stoff und Leinwand. Da dürfte eigentlich für jeden Geschmack etwas dabei sein“, sagte sie. Thieringer selbst präsentierte unter anderem ein Bild vom Brandenburger Tor. Rot erstrahlt es bei ihr auf gelbem Hintergrund – ein echter Hingucker. „Bilder machen eine Wohnung schöner und anders“, findet die Künstlerin.

Wer seinen Garten verschönern möchte, der konnte bei Margret Unnewehr nebenan fündig werden. Sie verwendet für ihre Kunstwerke Holz und wetterfeste Farbe – eine spannende Mischung. Spannung und Dynamik strahlen auch die Bilder von Marie-Theres Kock aus. Die Basis ihrer Werke sind Fotografien, die sie dann verfremdet und die dadurch modern, kraftvoll und poppig wirken.

Zurück in der Innenstadt bot sich den Besuchern dann die Gelegenheit, in den verkaufsoffenen Geschäften nach Schnäppchen zu schauen, sich an den diversen Imbissständen zu stärken und zu erfrischen, an verschiedenen Aktionen teilzunehmen und vor den beiden Bühnen in der Stadt bei Musik – unter anderem von Saxkitchen, dem Chor der Musikschule, der Jugendbigband und De Code – zu entspannen.

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