Laienspieler spenden 2500 Euro
Über die Spenden der Kolpinglaienspieler konnten sich am Sonntagmorgen (v. l.) Maria Lohmann, Elisabeth Schlüter, Lothar Schültken-Schnock, Franz-Josef Rutsch, Bernhard Zimmermann und Paul Fels freuen.

 „Alle Aufführungen waren gut besucht. Insgesamt haben wir mehr Besucher begrüßen können als noch im Vorjahr“, freute sich Lutz Stuppe am Sonntag bei einem Nachtreffen der Spieler und aller Helfer im Pfarrheim über gute Publikumsresonanz. Die zahlreichen Zuschauer hatten es der Spielschar auch in diesem Jahr wieder ermöglicht, einen Überschuss zu erwirtschaften. Geld, das die Theaterspieler aber nicht in die eigene Vereinskasse stecken. Schon traditionell unterstützen sie gemeinnützige Organisationen vor Ort. So konnten sich am Sonntag der Bürgerschützen- und Heimatverein, die Gruppe „Familien in Not“ sowie die Waldorfschule über Spenden freuen. Über 500 Euro konnte sich der Bürgerschützen- und Heimatverein freuen. Geld, das Franz-Josef Rutsch, Bernhard Zimmermann und Paul Fels gut gebrauchen können: „Wir werden einen Dia- und Negativscanner anschaffen, um historische Fotos aus Everswinkel zu digitalisieren.“ Gut angelegt sind auch die 700 Euro, über die sich die Initiative „Familien in Not“ freuen kann. „Wir unterstützen damit bedürftige Familien mit schwerstbehinderten Kindern“, betonen Maria Lohmann und Elisabeth Schlüter. 1300 Euro schließlich gingen an die Freie Waldorfschule, der die Spielschar den kompletten Erlös einer Aufführung zur Verfügung stellte. „Ich bin total überwältigt“, dankte Lothar Schültken-Schnock für die Spende. „Das Geld können wir gut für Musikinstrumente und die Ausstattung des Sportbereiches gebrauchen.“ Auch im kommenden Jahr wollen die Theaterspieler der Kolpingsfamilie wieder ein Theaterstück aufführen. Im Januar soll es soweit sein, blickt Lutz Stuppe voraus. Bis dahin allerdings wartet noch viel Arbeit auf die Schauspieler und die fleißigen Helfer vor und hinter der Bühne: „Im September werden die Proben starten“, sagt Stuppe.

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