Lebensübergänge brauchen Zeit
Das Team des Bildungswerkes freut sich auf zahlreiche Veranstaltungen zum Thema „Lebensübergänge“: (v. l.) Dr. Lothar Hyss, Hubert Wernsmann, Barbara Hobbeling, Prof. Dr. Collet, Birgit Gastmann-Potthoff und Hans Kösters.

 „Auch wenn Menschen sich gerne in Gewohnheiten einrichten: Veränderungen sind unvermeidlich. Unser Leben hat verschiedene Phasen und Lebensübergänge. Es gibt die geplanten und die vorhersehbaren, die erwarteten und herbeigesehnten Übergänge: Kindheit und Erwachsenenalter, Berufsleben und nachberufliche Zeit. Immer hört etwas auf und Neues fängt an. Zwischen der Geburt und dem Lebensende eines Menschen gibt es viele Lebensübergänge“, heißt es in der Mitteilung des Bildungswerks.

Das Jahresprogramm des Bildungswerkes bietet eine Zeit des Innehaltens. Die verschiedenen Programmangebote machen neugierig, sie geben Zeit zum Kennenlernen und Ausprobieren von neuen Lebensperspektiven. So möchte das Bildungswerk im ersten Halbjahr 2018 mit viel Lebendigem und Neuem den Lebensalltag der Gemeindemitglieder in Alverskirchen und Everswinkel bereichern. In den nächsten Monaten werden bewährte Angebote wie der Gitarrenkursus, der Literaturkursus, die Eltern-Kind-Kurse, Reiseberichte, das Filmforum und Qi-Gong-Kurse gewiss positive Resonanz finden. Am Sonntag hat ein Brautleute-Kursus mit dem Titel „Auf dem Weg zur kirchlichen Trauung“ im Pfarrheim stattgefunden. Ebenso können sich Paare, die 25 Jahre oder länger verheiratet sind, in diesem Jahr eine Auszeit am 4. März nehmen. Außerdem können Fragen zur Gestaltung des Jubiläums besprochen werden.

Auf einen besonderen Programmpunkt können sich die Gemeindemitglieder in der Fastenzeit freuen. Das Team konnte den Vorsitzenden des Zentralkomitees der Katholiken, Dr. Thomas Sternberg, zu dem Thema „Umkehr der Kirche – Kirche der Umkehr“ für den 22. Februar gewinnen. Am 15. März hält Professor Dr. Wolfgang Kusch, Chefarzt am Hiltruper Krankenhaus, einen Arztvortrag zum Thema Demenz. Es folgen fünf weitere Themenabende zum Gedächtnistraining. Ein Thema lautet: „Warum steht die Milch noch im Laden?“.

„Fremde in Westfalen – Geschichte der Migration“, so lautet der Vortrag von Gisbert Strotdrees, Historiker und Journalist am 3. Mai. Am 6. September kann die jüdische Synagoge in Münster besucht werden. Im November werden in Kooperation mit der Hospizgruppe Everswinkel zwei Veranstaltungen angeboten. Sie stehen unter dem Titel „Bestattungskultur früher – Bestattungsarten der heutigen Zeit“. Außerdem steht der Besuch des Krematoriums in Hamm an. Am Ende des Jahres heißt es im Everswinkeler Erzählsalon: „Lebensübergänge“. Fünf Erzähler berichten am Freitag, 7. Dezember, ab 19 Uhr, wie sie ihre Lebensübergänge erfahren und gestaltet haben.

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