Lernen auf der Baustelle hat ein Ende.
Bild: J. Kleigrewe
Zahlreiche Schüler, Eltern und Gäste waren gekommen, um das neue Mittelstufengebäude zu besichtigen. Ihnen wurde ein buntes Einweihungs-Programm geboten.
Bild: J. Kleigrewe

Nach und nach wurden die Container gegen richtige Gebäude ausgetauscht, und die Schule wuchs auch immer mehr mit dem Ort des Lernens und Lebens zusammen. Am Freitagmittag feierten Lehrer und Schüler den vorläufigen Höhepunkt dieser Entwicklung mit der Einweihung des neuen Mittelstufengebäudes. Um den Bau, der in Zukunft die Klassen sechs bis acht beherbergen wird, feierlich einzuweihen, hatte die Waldorfschule ein buntes Programm organisiert.

Und dazu kamen nicht nur Eltern, Kinder und Lehrer, sondern auch Everswinkeler Bürger wie der ehemalige Bürgermeister Ludger Banken und sein Nachfolger Sebastian Seidel. „Ich denke, das verdeutlicht, dass wir gute Nachbarn geworden sind“, freute sich Schulleiter Lothar Schültken-Schnock, der zusammen mit Christiane Hakenes durch das Programm führte. Bürgermeister Sebastian Seidel betonte, dass die Waldorfschule ein wichtiger Teil der Gemeinde geworden sei.

Für das Programm hatten sich viele der Schüler etwas überlegt, sodass die Besucher kleine Sketche sahen, französische und afrikanische Lieder hörten und Eurythmie-Vorführungen bestaunten. Daneben erinnerten Lehrer und Schüler aber auch an die vergangenen Jahre, als langsam, aber stetig die Schule Gebäude um Gebäude vervollständigt worden war.

„Eigentlich sollte das Mittelstufengebäude auch schon viel früher gebaut werden, doch es kam immer wieder etwas dazwischen“, berichtete Jürgen Günther, Geschäftsführer der Waldorfschule. Umso mehr freute er sich, dass die Bauarbeiten nun ein erfolgreiches Ende gefunden haben, denn mit mittlerweile zehn Häusern sind vom Kindergarten bis zur Oberstufe alle Altersklassen abgedeckt, und das Kollegium sowie die Schüler können jetzt ohne Baustellen auf dem Gelände lernen.

Dass in den vergangenen Jahren aber nicht nur das Äußere der Schule gewachsen sei, betonte Elisabeth Köpke von der Arbeitsgemeinschaft der Freien Waldorfschulen. „Sie haben es auch geschafft, das Innere dieser Bildungseinrichtung zu formen und dabei von Beginn an einen Schwerpunkt auf die Inklusion gelegt“, lobte sie.

Anschließend an das gut zweistündige Programm konnten sich dann alle Besucher selbst ein Bild von dem Neubau machen, und die Mittelstufenschüler ihrerseits hatten die Gelegenheit, schon einmal ihre neuen Klassenräume erkunden.

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