Mäuse sind die Stars im Schülerzoo
Bild: J. Kleigrewe
Eine Maus aus dem Schulzoo bestaunten (v. l.) Abby und Fiona.
Bild: J. Kleigrewe

Sie und die anderen Tiere des Schulzoos der Everswinkeler Verbundschule sind einer der Höhepunkte beim „Tag der offenen Tür“. 

Neben Mäusen und Hamstern leben im Schulzoo auch Stab- und Gespenstheuschrecken, ein Gecko und ein Bartagam. Auch wenn sich diese Tiere nicht streichen lassen, sind viele Viertklässler, die sich die Schule an diesem Tag anschauen, von ihnen fasziniert. Und die Aussicht, sich in einer extra Schulstunde mit der Klasse um die Tiere kümmern zu können, dürfte für viele Kinder ein Argument sein, sich für die Verbundschule zu entscheiden.

Doch es gibt am Samstag weitaus mehr zu sehen als nur den Schulzoo. Schließlich hatte Schulleiter Hubertus Kneilmann-Uekötter bei seiner Begrüßung betont, dass die Verbundschule der größte Betrieb im Ort sei. Insgesamt mehr als 600 „Mitarbeiter“, von Lehrern über Schüler bis hin zur Schulsozialarbeiterin, gibt es an der Schule. „Das sind mehr als beim Deutschen Milchkontor“, erklärt Kneilmann-Uekötter lachend. Wie jeder andere Betrieb ist auch die Verbundschule auf der Suche nach neuen „Mitarbeitern“. „Wir streben für das kommende Jahr wieder eine Vierzügigkeit an, also je zwei Haupt- und Realschulklassen“, berichtet er.

Nach der Begrüßung des Schulleiters schließen sich die meisten Besucher einer der Führungen durch das Gebäude an, die von Verbundschülern organisiert wurden. So bekommen die Gäste einen ersten Eindruck, ehe sie das weitläufige Schulgebäude dann auf eigene Faust weiter erkunden. Etwa im zweiten Stock, wo die Schulküche liegt, die man schon von weitem am leckeren Waffelduft erkennt. Die Schüler der Verbundschule haben extra für ihre Besucher gebacken.

Doch bevor diese eine leckere Waffel bekommen, müssen sie erst beweisen, dass sie sich in der Küche auskennen. Dazu müssen blind verschiedene Küchengeräte wie ein Sieb oder ein Litermaß erkannt werden. Auch in der Werkstatt, wo unter Aufsicht kleine Weihnachtsbäume ausgesägt werden, oder in der Sporthalle, in der die Lehrer mit einer Laserpistole die Geschwindigkeit von Schüssen und Würfen aufs Tor messen, sind viele neugierige Viertklässler unterwegs. Der ein oder andere wird wohl im nächsten Jahr wiederkommen.

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