Musikvielfalt in „offenen Kirchen“

Besinnliche Melodien begleiteten den Liturgischen Tanz um Altar und Taufstein in der St.-Magnus-Kirche.

 Von 19 bis 23 Uhr gab es jeweils halbstündige Konzerte der verschiedenen Chöre, Gruppen und Einzelpersonen. Wer wollte, konnte eine kleine Wanderschaft unternehmen, denn in St. Magnus, in der Marienkapelle, in der Evangelischen Johanneskirche und in St. Agatha Alverskirchen wurden die Stücke aufgeführt.

Ein Anziehungspunkt war die Marienkapelle am Everswinkeler Kirchplatz. Herausragend dabei waren die Vorträge von Giulia Wierbrügge, die auf ihrer Konzertharfe Kompositionen von Johann Pachelbel und John Thomas sowie Popklänge darbot. Die intime Atmosphäre der Kapelle hob die Klänge der Harfe noch hervor.

Aber auch Liedermacher Werner Letz aus Westkirchen war dort zu hören. Er hatte seine Texte ansprechend vertont und sprach mit ihnen aktuelle Themen an, die mit Lebenserfahrung aus Jugend und Alter, aber auch mit politischen Aussagen überzeugte.

Das Duo „Two Alike“ mit Marion Stockmann und Kerstin Arnemann begeisterte mit aktuellen Melodien zum Nachdenken und perfekt vorgetragenem Gesang. In der angenehm beleuchteten Pfarrkirche St. Magnus erlebten die Besucher zu Beginn der Konzertreihe zunächst liturgischen Tanz um den Altar und das Taufbecken.

Nicht fehlen durfte der Gospelchor „Voices Unlimited“ mit bekannten Gospels. Daniel Zenawi lieferte ungewöhnliche Melodien mit Kompositionen aus Eritrea. Zum fünften Mal in Everswinkel zu Gast war die Gruppe „Sky Pilot“, die in der Johanneskirche und in der Marienkapelle auftrat.

Zum Programm trugen auch der Johannes-Kirchenchor, der Chor „Harmonie“ St. Magnus, die Choralschole St. Magnus und der Pfarrcäcilienchor St. Magnus bei. Gitarrenklänge lieferte Ingrid Keppler, und Singer / Songwriter Achim Reichert bereicherte die dritte im Vitusdorf stattgefundene „Nacht der offenen Kirchen“ ebenfalls, die gegen 23 Uhr mit dem Abendsegen im Ort der Stille, der Friedhofskapelle, ihr Ende fand.

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