Nobelpreisträger lernen im Technikraum
Den neuen Technikraum der Verbundschule Everswinkel haben Lehrer, Schulleiter und Gemeindevertreter besichtigt. Rund 70 000 Euro hat die Gemeinde in den Jahren 2013 und 2014 investiert, um den Raum zu modernisieren.

 „O’zapft is“ hieß das zur Jahreszeit passende Motto der Eröffnungsfeier, bei dem Vertreter von anderen Schulen und aus der Wirtschaft den neuen Raum in lockerer Atmosphäre in Augenschein nehmen konnten. Rund 70 000 Euro hat die Gemeinde in den Jahren 2013 und 2014 investiert, um den Technikraum zu modernisieren. Die Liste der Anschaffungen ist lang: Tische, Stühle, Materialschränke, Werkbänke, dazu Werkzeuge und Maschinen sowie Notebooks und Software für den Bereich Robotik wurden gekauft. Entstanden ist ein moderner Raum, der Lehrern und Schülern viele Möglichkeiten bietet.

Dies betonte auch Schulleiter Hubertus Kneilmann-Uekötter, als er die Gäste begrüßte. „Eine Wiege des Handwerks“ solle der neue Raum werden. Und auch Bürgermeister Ludger Banken wünscht sich, dass Schüler sich ausprobieren und ihre technischen Talente entdecken. „Viele Handwerker und Ingenieure können hier die ersten Schritte machen“, betonte er und fügte mit einem Augenzwinkern hinzu: „Vielleicht ist ja auch mal ein Nobelpreisträger darunter.“ Knapp zwei Jahre lang hatten sich Schule und Verwaltung mit der Modernisierung des Raums beschäftigt.

 Unterstützung holten sie sich von Magdalena Münstermann von der Firma Münstermann und Antonia Lütke zu Telgte von BSW-Anlagenbau, die berieten sowie bei der Planung und Umsetzung halfen. Ihnen und der Gemeindeverwaltung dankte Lehrerin Vera Lenschow im Namen der Fachkonferenz Technik für die unkomplizierte Zusammenarbeit. „Die Schüler wissen die Investitionen zu schätzen“, berichtete Lenschow. „Auf den Fluren werden die Techniklehrer oft angesprochen, weil die Kinder es kaum erwarten können, wieder in diesen Raum zu dürfen.“

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