Ostbeveraner soll schamlos betrogen haben
Ein Landwirt aus Ostbevern soll sich schamlos an Unfällen bereichert haben. Er soll Schadenersatz von Versicherungen erhalten haben, weil er angab, Pächter des angrenzenden Ackers zu sein.

Nach Verkehrsunfällen im Münsterland, bei denen Schäden an angrenzenden Äckern entstanden waren, behauptete er, die Felder zu bewirtschaften. Er gab an, Pächter von Grünflächen in Ostbevern, Telgte, Everswinkel, Münster, Greven, Nottuln, Steinfurt und Saerbeck gewesen zu sein. Das stimmte aber nie. Von Versicherungen kassierte der Mann aus Ostbevern so mehrere tausend Euro Schadenersatz, wie die Polizei in Warendorf am Mittwoch berichtete. Über die Unfälle hatte der 51-Jährige unter anderem in der Zeitung gelesen.

Gegen den Bauern läuft ein Ermittlungsverfahren wegen Betrugs in 31 Fällen und Urkundenfälschung. Der Landwirt schweigt bisher zu den Vorwürfen.

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