Plätzchen bringen Kinderaugen zum Strahlen
Große Backaktion des Nikolauskomitees mit (v. l.) Matthias Fögeling, Jan Heine, Sebastian Seidel, Carsten Uennigmann und Marc Schlepphorst.        

Das Nikolauskomitee besteht aus Matthias Fögeling, Jan Heine, Marc Schlepphorst, Sebastian Seidel und Carsten Uennigmann. Diese fünf Männer haben es sich zum Ziel gesetzt, alle Kinder in Everswinkel und Alverskirchen als Nikolaus und Knecht Ruprecht zu besuchen. Aufgekommen sei die Idee nach den ersten Anfragen aus dem Freundeskreis, ob man nicht das Nikolausgespann für Kinder spielen könne. Da es sich nicht gelohnt habe, Kostüme für den Besuch von vier bis fünf Kindern anfertigen zu lassen, sei der Entschluss gefasst worden, die Nikolausdienste in der gesamten Gemeinde anzubieten, erklären die Mitglieder. Es wurden Flugzettel gedruckt und über Facebook Werbung gemacht. „Wir haben mit 20 bis 30 Kindern gerechnet, die wir besuchen können – jetzt sind es mehr als 80 geworden. Unser Telefon stand nicht mehr still“, so Jan Heine, bei dem die Anmeldungen aufliefen.

Unterstützt werden die fünf Männer vom gesamten Freundeskreis. „Unsere Frauen und Freunde packen kräftig mit an. Das ist ein Gemeinschaftsprojekt“, ergänzt Sebastian Seidel. Dabei betont er, dass alle Kostüme selbst angefertigt und die Plätzchen selbst gebacken seien. Carsten Uennigmann, der verantwortlich für die Backaktion zeichnet, bedankt sich bei der Gelegenheit bei Pfarrer Heinrich Hagedorn, der sofort die Pfarrheimküche zur Verfügung gestellt habe.

„Wir haben Hunderte von Plätzchen gebacken und verziert. Das hätte den Platz jeder Küche gesprengt“, so Uennigmann. Marc Schlepphorst erläutert, dass das Nikolauskomitee für den Nikolausabend komplett ausgebucht sei: „Mehr können wir mit zwei Teams an zwei Tagen nicht schaffen.“ Es sei aber geplant, das Angebot auszuweiten, und Matthias Fögeling ist zuversichtlich, weitere Teams zu rekrutieren: „Wir wollen, dass der Nikolaus allen Kindern ein Lächeln aufs Gesicht zaubert. Dafür Verbündete zu finden, ist sicher nicht schwer.“

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