Ponys bringen walisische Kultur ins Beverdorf
Zahlreiche Hengste der Sektion Welsh Cob werden am Sonntag, 17. August, bei der Bundesschau präsentiert.

Die Vielseitigkeit der Rasse zeigt sich nicht nur in der Bandbreite der angebotenen Sportprüfungen, sondern auch anhand der Einteilung in vier Sektionen: Das Welsh Mountain Pony (Sektion A) ist besonders beliebt bei den jüngsten Reitern, aber auch Fahrer schätzen das kompakte Pony als wendigen und mitdenkenden Partner vor der Kutsche. Das eher sportlich-elegante Welsh B-Pony ist oft der erste Reitlehrer für etwas größere Kinder und hat die Deutsche Reitpony-Zucht maßgeblich mitgeprägt.

Ponys der Sektion C sind in Deutschland noch überaus selten, doch auch diese, in Großbritannien weit verbreiteten Exemplare werden bei der Schau zu bewundern sein. Der Welsh Cob (Sektion D) ist der größte Vertreter der Rasse. Mit seinem barocken Aussehen und einer Größe von etwa 1,50 Metern ist er ein beliebtes Reitpferd für die gesamte Familie, das von der Dressurkür bis zum anspruchsvollen Geländeritt über Naturhindernisse in allen Sparten seinen Einsatz findet.

Die Welsh-Partbreds (mindestens 12,5 Prozent Welshblut-Anteil), die auch im FN-Turniersport ihre Anerkennung finden, runden das Bild ab. Alle Interessierten sind eingeladen, die Faszination der Welsh Ponys und Cobs und damit einen Teil der walisischen Kultur mitten in Westfalen zu erleben. Die Veranstaltung beginnt am Freitag, 15. August, mit den Geländeprüfungen, der Samstag, 16. August, bietet Sportprüfungen aller Art. Am Sonntag folgt parallel zum Sportteil die große Zuchtschau, die wohl den Höhepunkt des Wochenendes markieren wird. Die große Abschlussparade mit allen Teilnehmern aus Zucht und Sport sorgt für einen feierlichen Ausklang der Bundesschau am Sonntag.

Die Welsh sind Ponys und Kleinpferde für die gesamte Familie und so ist der Eintritt an allen Veranstaltungstagen traditionell frei. Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

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