Probleme werden mit Humor gelöst
Bild: Baumhohann
Alles muss raus: Mit vollen Händen warfen die Narren am Sonntagnachmittag die Kamelle von den Wagen. Die Besucher freute diese Freigiebigkeit. Beim „Bodenpersonal“ herrschte rege Geschäftigkeit.
Bild: Baumhohann

Da schlugen die „Boßelfreunde“ vor, statt Supermarkt doch lieber eine „Boutique Pompöös“ einzurichten und die Probleme so „wegzuschminken“.

Komplett eingetütet

Und „Tacka-marohr“ hatte sich gleich komplett in Einkaufstüten gewandet. Die Eber des Vitusdorfs störten die fehlenden Einkaufsmöglichkeiten nicht: Auf dem Wagen der Ehrengarde waren sie hinter Gitter eingesperrt. Und auch die metallenen Eberbilder am Brunnen auf dem Magnusplatz standen hinter einem Schutzzaun: „Bitte nicht füttern!“ Sehr wohl „gefüttert“ werden wollten indes die zahlreich erschienenen Jecken am Straßenrand, die bei strahlendem Sonnenschein den 38. Rosensonntagsumzug vom Straßenrand aus verfolgten. Gerade Kinder sammelten die reichlich geworfenen Kamelle eifrig auf – auch auf dem Magnusplatz, wo sie den Zug von der eigens aufgebauten Bühne aus verfolgen konnten. Vor dem Start des Karnevalszugs gab es dort Programm: Solo-Tanzmariechen Frieda Höft begeisterte die Zuschauer ebenso wie Zauberer Daniel Dück und die Tanzgarde „Little Sunshines“ der KG „ZiBoMo“ aus Wolbeck.

Traumhafte Veranstaltung

Die Möhnen im Jubiläumsjahr, die Tanzgruppe „Stay on Beat“, die „Elfen“ mit ihrem „Carnevale Venezia“ – viele Fußgruppen sorgten für Hingucker beim Umzug. Und auch viele Wagenbauer hatten sich sichtlich Mühe gegeben. Vom letzten Wagen des Karnevalszuges aus grüßten Prinz Udo I. (Pinkhaus) und seine Prinzessin Dorothee I. sowie die Kolping-Musketiere das Narrenvolk. „Das ist ein Traum“, freuten sie sich über die Begeisterung von tausenden Jecken, die den Straßenrand säumten.

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